K058 Concerto

english K058 Concerto

K58 Concerto

per due Pianoforti Soli — Concerto für zwei Klaviere — Concerto for two solo pianos — Концерт для двух фортепиано

Aufbau: Das Concerto besteht aus vier römisch durchnumerierten Sätzen, von denen der erste außer der Nummer keine weitere Bezeichnung trägt und der dritte in den vierten übergeht.

Aufriss

I

Con moto Viertel = 108 (236 Takte)

II / Notturno

Adagietto Achtel = 69 (114 Takte)

III / Quattro variazioni

VAR. I Achtel = 76 (26 Takte = Takt 1-26 attacca weiter)

VAR. II Viertel = 56 (24 Takte = Takt 27-50 attacca weiter)

VAR. III punktierte Viertel = 96 (30 Takte = Takt 51-80 attacca weiter)

VAR. IV punktierte Viertel = 96 (23 Takte = Takt 81-103 attacca in den nächsten Satz weiter)

IV / Preludio e Fuga

Lento Viertel = 50 (19 Takte = Takt 1-19 attacca in die Fuge weiter)

FUGA à 4 voci Viertel = 66 (79 Takte = Takt 20-98)

Lo stesso tempo della Fuge nell'inversione (20 Takte = Takt 99-118)

Largo Viertel = 44 (9 Takte = Takt 119-127)

Korrekturen: Nach Craft sind die Sechzehntel vor Takt 91 des ersten Satzes trotz der andersartigen Druckangabe nicht mit den Sechzehntelwerten nach Takt 91 identisch, weil es sich bei ihnen um Triolengruppen handelt, denen Strawinsky ursprünglich ein langsameres Metronomtempo gab; in Takt 109 muss die vierte Sechzehntelnote im Diskant des zweiten Klaviers as, nicht a heißen; die Sechzehntel ab Takt 222 bis Takt 225 entsprechen wertmäßig nicht den nachfolgenden Sechzehnteln, sondern müssen drei gleich zwei angesetzt werden; in Takt 206 heißen die drei Sechzehntel-Oktaven am Taktende des untersten Systems des (also des-des1 ff., nicht d-des1 ff.); in Takt 25 des Variationensatzes müssen alle drei Anfangs-Taktnoten im Diskant des zweiten Klaviers Sechzehntel sein; im letzten Takt des letzten Satzes muss es im Diskantakkord des ersten Klaviers statt e richtig dis heißen.

Korrekturen / Errata

58-1

1.) Erster Satz Takt 109 Klavier II Diskant (S. 11 / letzte Zeile, letzter Takt): die vierte Note der ersten Sechzehntelligatur ist statt falsch a1richtig as1zu lesen (Blei).

2.) Erster Satz Takt 168 Klavier II Diskant bassgeschlüsselt (S. 17, 1. Zeile): Sechzehntel- Dreiergruppe ist von zwei Systemen auf eins umzuschreiben. Unter Wegfall des zweiten Diskantsystems soll die dort notierte letzte Dreiergruppennote F in das erste System hochgesetzt werden.

3.) Erster Satz Takt 206 Klavier II Bass (S. 20 / 2. System, Takt 2): der erste Zweitonakkord der mit einer Achtelpause beginnenden taktletzten Sechzehntelligatur ist statt falsch d-des1 richtig des-des1 zu lesen.

4.) Zweiter Satz Takt 78+79 Klavier II Diskant (S. 33 / 1. System Takt 1): die erste Zweiunddreißigstel-Ligatur von Takt 78 ist von der Pause an bis e1 unter eine eckige Klammer zu setzen und mit einer 6 zu versehen; die zweite Ligatur von Takt 78 f1 bis b1 ist unter eine eckige Klammer zu setzen und mit einer 7 zu versehen; die erste Ligatur von Takt 79 (S. 33 / 1. System Takt 2) des3 bis as ist unter eine eckige Klammer zu setzen und mit einer 6 zu versehen; die zweite Ligatur von Takt 79 f2 bis b1 ist unter eine eckige Klammer zu setzen und mit einer 3 zu versehen; die dritte Ligatur von Takt 79 c2 bis c1 mit der Ziffer 7 ist mit einer eckigen Klammer zu versehen.

5.) Zweiter Satz Takt 83 Klavier II Diskant (S. 33, / 3. System, Takt 6): die durchgehend notierte Ligaturnote lautet b1*.

6.) Dritter Satz Takt 25 Klavier II Diskant (S. 37 / letztes System / mittleres System): die ersten drei Notenwerte sind durch einen zweiten Balken zum durchgezogenen Achtelbalken zu diminuieren.

7.) Vierter Satz letzter Takt Klavier I Diskant (S. 58 / letzter Takt / Klavier I, oberes System (rot): der Diskant-Fermatenakkord ist statt falsch g- e1-g1-h1 richtig g- dis1-g1-h1 zu lesen**.

* Vom Vorzeichenstand erscheint das selbstverständlich; Strawinsky hat die Stelle jedoch am Rande rot angekreuzt und mit >si (b)< vermerkt.

** Dieser Akkord war schon im Probedruck falsch gesetzt und als solcher angemerkt worden (Strawinsky notierte >D# (no E)<), er wurde aber zunächst nicht korrigiert.

Stil: Das Concerto will als einfarbiges Orchesterwerk verstanden werden, in dem sich der motorische Stil der neuen Sachlichkeit mit der Konstruktionstechnik des Neoklassizismus und der Schlagzeugvorstellung des Klavierklanges verbindet. Strawinsky begriff den Doppelklavierklang seines Stückes als einheitliche Klangfläche und entwickelte für das Concerto eine Art Baukastensymphonik, die das thematische und motivische Material wie ein Zusammensetzspiel handhabt, bei dem jeder Thementeil neben jeden rücken kann. Diese Form der Gestaltvariationen bewirkt ein ständiges Kreisen aller Motiv- und Themenstücke umeinander, die im Verlauf der Komposition zu festeren und größeren thematischen Zusammenhängen montiert werden. Das eigentliche Thema erscheint unzerstückelt erst mit dem Einsatz der Fuge im letzten Satz. Bis dahin werden immer nur Themensplitter, Motivbruchstücke und kleine Konstruktionsglieder angespielt, zu fragmentarischen, dann endgültigen Kombinationen verdichtet, bis sich als Ergebnis das Fugenthema herausschält. Dieses Verfahren erlaubte auch den scheinbar merkwürdigen Einfall, Variationen zu schreiben, denen ihr Thema nicht etwa vorangestellt, sondern aus den Variationen selbst nach und nach herausgezogen wird. Keines der beiden Instrumente entfaltet sich unabhängig vom anderen. Es gibt weder eine Begleitung des einen Instruments durch das andere noch einen einzigen instrumentalen Soloauftritt, es gibt auch keine kadenzierenden Interludien, sondern jeder Takt erfordert die strukturelle Beteiligung beider Instrumente.

Situationsgeschichte: Zur Entstehungszeit des Concerto wurde der Klavierklang allenthalben eher als Schlagzeugklang begriffen. Dieser Vorstellung ist auch das Concerto verpflichtet, in dem sich die drei zeitgenössischen Forderungen nach Ausnutzung aller Klangmöglichkeiten der Klavierinstrumente, nach Vereinheitlichung zweier getrennter Klavierbereiche zu einem nicht mehr aufspaltbaren klavieristischen Gesamtorganismus sowie nach Verfremdung des Klaviertons als Schlagzeugton erfüllt finden.

Widmung: Keine Widmung bekannt.

Dauer: etwa 6' 24" + 4' 31" + 4' 11" + 4' 18".

Entstehungszeit: zwischen dem 14. November 1932 und dem 9. November 1935; begonnen und abgeschlossen in Paris.

Uraufführung: 21. November 1935 in Paris ( Université des Annales, Salle Gaveau) durch Igor Strawinsky und seinen Sohn Sviatoslav Soulima-Stravinsky.

Bemerkungen: Strawinsky wünschte ein Stück eigener Komposition zu besitzen, das er zusammen mit seinem Sohn, der ein podiumsfähiger Pianist geworden war und sich nach den vorfahrenden Grafen Soulima inzwischen Sviatoslav Soulima-Strawinsky und später Soulima Stravinsky nannte, gemeinsam in solchen Städten aufführen konnte, die nicht über ein eigenes Orchester verfügten. Die thematischen Verläufe über beide Instrumente hinweg gestalten sich mitunter so verwirrend, dass Strawinsky entsprechende Zusammenhänge vermittels quer durch die Systeme laufender Striche, eigener Betonungszeichen, Notenhalsverknüpfungen und anderer aufführungspraktischer Mittel verdeutlichte. – Die Herstellung des Stückes verlief ebenfalls baukastenartig. Strawinsky komponierte zunächst etliche unabhängig voneinander bestehende Taktkomplexe und stellte im Laufe der sich lange hinziehenden Arbeit Zwischenteile her, bis alles in einem eigentümlichen Montageverfahren zusammenwuchs.

Bedeutung: Das Concerto per due Pianoforti soli gilt als Strawinskys pianistisches Meisterwerk. In keinem zweiten Werk seiner Zeit ist die Vereinheitlichung des Klavierklangs zweier Instrumente so bedingungslos zu Ende gedacht worden.

Fassungen: Die Originalausgabe erschien spätestens Anfang April 1936. Die Nachfolgeausgaben unterscheiden sich durch drucktechnische Anordnungen in der Aufmachung. Der Notentext blieb unverändert. Für die Folgeausgabe von 1937 ersetzte der Verlag das rechteckige Verlagsemblem durch ein ovales, gab der Nachspannwerbeseite eine Standnummer (963) und erweiterte den Werbetext um die gerade neuerschienenen Ausgaben von Jeu de cartes. Die erste Nachkriegsausgabe erschien mit einem von 3,6 x 4,5 auf 2,7 x 3,5 verkleinerten Verlagsemblem, führt auf dem Titelblatt einen jetzt farbig ausgelegten Werktitel, eine veränderte Anordnung der Rechtsschutzvorbehalte und verzichtet bei bis auf Zier-Ypsilon und gekastetem Format unverändertem Werbetext auf die Standnummer. Außerdem wurde die Titelseite typographisch verschlankt, indem man den Komponistennamen von 13,5 auf 12,5 und den Editionshinweis von 6,4 auf 4,6 verkleinerte. Die Papierfarbe erhielt zum beige einen Stich ins grün-blaue. Der Niederlassungshinweis Mainz-Leipzig blieb bis dahin unverändert, obwohl Schott keine Leipziger Niederlassung mehr unterhalten konnte. Im Verlauf der weiteren Ausgabengeschichte änderte der Verlag das äußere Erscheinungsbild in eine silberfarbene Ausgabe.

Druckaufträge und Verkäufe: Trotz der im Frühjahr 1936 bereits kulturpolitisch sehr angespannten Lage blieb die Erstausgabe auch in Deutschland nicht ohne Erfolg. Schott hatte sie mit einer Auflage von 600 Exemplaren gedruckt und musste schon frühestens ab Mitte 1937 (der Schott-Verlag rechnete nicht in Kalenderjahren, sondern von Jahresmitte zu Jahresmitte ab) 300 Stück neu auflegen. Im Erscheinungsjahr wurden bis Mitte 1936 272 Exemplare verkauft und 38 frei ausgegeben. Ein Jahr später kamen 137 Verkäufe hinzu. Dann sanken die Zahlen auf 91 und 54 ab. Bis Mitte 1939 hatte der Verlag somit von 900 Auflage die Erstauflage verkauft und die Zweitauflage noch voll im Stock. Nach dem Krieg gehörte das Concerto zu den gut zu verkaufenden Strawinsky-Kompositionen des Verlages. Neuauflagen wurden unter anderem 1957/58 (500 Stück) und 1961/62 (600 Stück) vorgenommen. Zwischen Mitte 1956 und Mitte 1959 setzte man 442, zwischen Mitte 1959 und Mitte 1962 486, zwischen Mitte 1964 und Mitte 1969 einschließlich 29 Freistücken 631 Exemplare ab. Die Vorkriegsausgabe mit Mainz und Leipzig als gemeinsamem Verlagsort wurde eingelagert und nach Beendigung des Krieges zunächst mit französischen Visa-Stempeln weiter verkauft. Das 1949 erworbene Exemplar M 1949/B/1200 der Deutschen Bücherei in Leipzig trägt auf der letzten Nachspannseite den gekasteten Aufdruck Visé par la Direction de l'Education Publique / Autorisé par la Direction de l'Information / G. M. Z. F. O. Die Doppel-Verlagsort-Ausgaben, jetzt ohne französischen Genehmigungsstempel, waren noch bis mindestens Mitte Januar 1952 im Handel. Vom Concerto erschienen zu Lebzeiten Strawinskys 13 Auflagen mit einer Gesamtstückzahl von 6200 Exemplaren und einer ab 1952 steigenden jährlichen Verkaufsziffer (Druckaufträge 17. März 1936: 600; 20. Mai 1937: 300; 29. August 1944: 200; 16. März 1948: 300; 25. August 1949: 300; 17. Juni 1952: 400; 8. Juli 1950:400; 28. Februar 1955: 400; 10. Juli 1958: 500; 1. September 1961: 600; 12. März 1964: 600; 7. September 1965: 800; 21. November 1969: 800), nach seinem Tode noch 2 weitere Auflagen in der alten Form (22. 5. 1973: 800; 31. 7. 1978: 800) und dann mit Auftrag vom 5. 8. 1982 (600 Auflage) mit neuem (silberfarbenem) Umschlag. Dass der Verlag auf dem Höhepunkt des Totalen Krieges und seinen Hinrichtungsselbstverständlichkeiten den als entarteten Künstler eingestuften Strawinsky neu drucken ließ, bewies Mut und bezeugt das Wissen der Verlagsherren um das baldige Kriegsende und den Wunsch, für die dann einsetzende Normalisierung verlegerisch gerüstet zu sein. –

Die Bildvignette der Außentitelseite, ein auf einer Spitze stehendes Quadrat mit einer aus jeder Seite herausragenden und auf jeweils 2 bis 5 stilisierten Tasten ruhenden Hand stammt von Théodore Strawinsky. –

In seine Strawinsky-Nachdruckausgaben nahm der Moskauer Verlag 1968 im zweiten der Klavier-Sammelbände auch das Concerto auf und unterdrückte dabei jeden Hinweis auf den Originalverleger.

Historische Aufnahme: Igor Strawinsky und Swiatoslaw Strawinsky / Mono [Pathé-Marconi] / Paris 16. 2. 1938*.

* Die Platten lagen bereits am 14. März 1938 gepresst vor, erschienen aber erst 13 Jahre später im März 1951 in Frankreich unter French Columbia LFX 951-952-953, weil Columbia New York noch 1950 nicht in der Lage war, 78er-Platten auf Langspielplatten zu übertragen, und daher die Herausgabe ablehnte. Strawinsky hat diese Aufnahme besonders geschätzt.

CD-Edition: VII-2/10-13.

Autograph: Library of Congress, Washington; Teile der Reinschrift befinden sich in der Paul Sacher Stiftung Basel.

Copyright: 1936 durch B. Schott’s Söhne in Mainz.

Ausgaben

a) Übersicht

58-1 1936; Schott Mainz-Leipzig; 58 S.; B·S·S 34657; 2520.

    58-1StrawP ibd. [mit Eintragungen].

58-1[37] [1937] ibd.

    58-1[37]Straw ibd. [mit Eintragungen].

58-1[49] [1944] ibd.

58-1[53] [1953] ibd.

58-2 1968; Editions Musique Moskau; 63 S. ; 6089.

b) Identifikationsmerkmale

58-1 STRAWINSKY / CONCERTO / PER DUE PIANOFORTI SOLI / [Vignette] / EDITION SCHOTT 2520 // Edition Schott No. 2520 / CONCERTO / per due Pianoforti Soli / [Asterisk] / Igor Strawinsky / [Asterisk] / B. Schott's Söhne, Mainz und Leipzig / [°] / Schott & Co Ltd., 48 Great Marlborough Street, London W. 1 / Editions Max Eschig, Paris [#] for U. S. A.: Assoc. Music Publishers Inc. / 48 Rue de Rome [#] New York / Printed in Germany – Imprimé en Allemagne // (Klavierausgabe fadengeheftet 23 x 30,3 (4° [4°]); 58 [56] Seiten + 4 Seiten Umschlag stärkeres Papier schwarz auf mittelgrau [Außentitelei mit Vignette 6,5 x 7,2 vier im Karré angeordnete, aus gegenläufig schwarz-weiß unterteilter Raute herausragende Klavierhände auf 2, 3, 4 und 5 schwarzen Tasten, 2 Leerseiten, Seite mit rechteckiger Verlagsvignette mittenzentriert 2,4 x 3,8 Bär mit Mainzer Rad in den Tatzen und ganz umlaufender Schrift] + 2 Seiten Vorspann [Innentitelei, Seite mit Vorwort Strawinskys handschriftlich in Strichätzung >Ce Concerto a été / exécuté par moi et mon / fils, Sviatoslav Soulima- / - Strawinsky pour la pre- / mière fois à l'Université / des Annales à Paris en la / Salle Gaveau, le 21 no- / vembre 1935. / Igor Strawinsky< + 2 Seiten Nachspann [Leerseite, Seite mit verlagseigener Werbung >IGOR STRAWINSKY<* ohne Stand]; Kopftitel >CONCERTO / per due pianoforti soli<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 3] neben und unter nicht punktierter römischer Satznummer >I< rechtsbündig zentriert >Igor Strawinsky / 1935<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite neben 1. Zeile Kopftitel linksbündig zentriert >Tous droits réservés / Aufführungsrechte vorbehalten< unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright 1936 by B. Schott's Söhne, Mainz<; Platten-Nummer >B·S·S 34657; Herstellungshinweis S. 58 rechtsbündig als Endevermerk >Stich u. Druck von B. Schott's Söhne in Mainz<) // (1936)

° Trennstrich 11,7 cm waagerecht.

* letzter Buchstabe Ypsilon als Zierbuchstabe.

** Y als Zier-Ypsilon gestaltet. Angezeigt werden Leihmaterialien ohne, Kaufmaterialien mit Angabe der Editionsnummern nach Distanzpunkten >Feu d’artifice. Fantaisie pour grand orchestre, op. 4 / Partition d'orchestre et Parties d'orchestre <en location> / Partition d'orchestre <format de poche>° 3464 / Réduction pour Piano à 4 mains (O. Singer)° 962 / Scherzo fantastique. Fantaisie pour grand orchestre / Partition d'orchestre et Parties d'orchestre <en location> / Partition d'orchestre <format de poche>° 3501 / Concerto pour Violon et orchestre / Partition d'orchestre et Parties d'orchestre <en location> / Partition d'orchestre <format de poche>° 3504 / Reduction°° pour Violon et Piano° 2190 / Concerto per due Pianoforti soli° 2520 / L’oiseau de feu <Der Feuervogel> Ballet / PIANO°°°°° / Berceuse° 2547 / Ronde des princesses° 2548 / Transcription par Guido Agosti: / Danse infernale, Berceuse et Finale° 2378 / VIOLON ET PIANO°°°° / Nouvelles Transcriptions par l'auteur et S. Dushkin: / Berceuse° 2186 / Scherzo° 2280 / Transcriptions par l'auteur: / Prélude et Ronde des princesses° 2080 / Berceuse° 2081 / [*] /Partition de piano° 3279 / Berceuse de l'oiseau de feu. / Scherzo° 2280 / Jeu de cartes, Ballet / Partition d’orchestre et Parties d’orchestre <en location> / Partition d’orchestre <format de poche>° 3511 / Partition de Piano° 3296 / Pastorale. Chanson sans paroles / Chant et Piano° 2295 / Chant et 4 instruments à vent° Partition°° 3399 / Parties <en location> / Violon et Piano <par Strawinsky et Dushkin>° 2294 / Violon et 4 instruments à vent <Oboe, Corno inglese, / Clarinetto in la, Fagotto>° Partition°° 3313 / Parties°°° / Unterschale. Russische Bauernlieder, 4 Chöre für gleiche Stimmen. / Beim Heiland von Tschigissy — Herbst — Der Hecht — Freund Dicksack<. Die Niederlassungsfolge ist mit Mainz-Leipzig-London-Paris-New York angegeben [* Trennstrich 0,9 cm waagerecht; ° Distanzpunkte; °° Akzentfehler original; °°° ohne Distanzpunkte; °°°° mittenzentriert]. Die Niederlassungsfolge ist mit Mainz-Leipzig-London-Paris-New York angegeben.

58-1StrawP

Strawinskys Probexemplar, in dicken Karton eingebunden, ist ohne Werbeseiten (die Umschlagrückseiten fehlen) und ohne Nachspannseiten. Der Werktitel wird im Innentitel >Pianoforti=Soli< statt >Pianoforti Soli< geschrieben. Im letzten Takt des ersten Klaviers ist der mit einer Fermate versehene Viertonakkord Halbe von g-e1-g1-h1 in g-dis1-g1-h1 korrigiert.

58-1Straw

58-1[37] STRAWINSKY / CONCERTO / PER DUE PIANOFORTI SOLI / [Vignette] / EDITION SCHOTT / 2520 // Edition Schott No. 2520 / CONCERTO / per due Pianoforti Soli / [Asterisk] / Igor Strawinsky / [Asterisk] / B. Schott's Söhne, Mainz und Leipzig / [°] / Schott & Co Ltd., 48 Great Marlborough Street, London W. 1 / Editions Max Eschig, Paris [#] for U. S. A.: Assoc. Music Publishers Inc. / 48 Rue de Rome [#] New York / Printed in Germany – Imprimé en Allemagne // (Klavierausgabe klammergeheftet 23 x 30,3 (4° [4°]); 58 [56] Seiten + 4 Seiten Umschlag stärkeres Papier schwarz auf mittelgrau [Außentitelei mit Vignette 6,5 x 7,2 vier im Karré angeordnete, aus gegenläufig schwarz-weiß unterteilter Raute herausragende Klavierhände auf 2, 3, 4 und 5 schwarzen Tasten, 2 Leerseiten, Seite mit rechteckiger Verlagsvignette mittenzentriert 2,4 x 3,8 Löwe mit Mainzer Rad in den Pranken und ganz umlaufender Schrift >B · SCHOTT’S SÖHNE [#] PER MARE [#] MAINZ UND LEIPZIG [#] ET TERRAS<] + 2 Seiten Vorspann [Innentitelei, Seite mit Vorwort Strawinskys handschriftlich in Strichätzung >Ce Concerto a été / exécuté par moi et mon / fils, Sviatoslav Soulima- / - Strawinsky pour la pre- / mière fois à l'Université / des Annales à Paris en la / Salle Gaveau, le 21 no- / vembre 1935. / Igor Strawinsky< + 2 Seiten Nachspann [Leerseite, Seite mit verlagseigener Werbung >IGOR STRAWINSKY<* Stand >963<]; Kopftitel >CONCERTO / per due pianoforti soli<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 3] neben und unter nicht punktierter römischer Satznummer >I< rechtsbündig zentriert >Igor Strawinsky / 1935<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite neben 1. Zeile Kopftitel linksbündig zentriert >Tous droits réservés / Aufführungsrechte vorbehalten< unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright 1936 by B. Schott's Söhne, Mainz<; Platten-Nummer >B·S·S 34657; Herstellungshinweis S. 58 rechtsbündig als Endevermerk >Stich u. Druck von B. Schott's Söhne in Mainz<) // [1937]

° Trennstrich 11,7 cm waagerecht.

* letzter Buchstabe Ypsilon als Zierbuchstabe.

** Y als Zier-Ypsilon gestaltet. Angezeigt werden Leihmaterialien ohne, Kaufmaterialien mit Angabe der Editionsnummern nach Distanzpunkten >Feu d’artifice. Fantaisie pour grand orchestre, op. 4 / Partition d'orchestre et Parties d'orchestre <en location> / Partition d'orchestre <format de poche>° 3464 / Réduction pour Piano à 4 mains (O. Singer)° 962 / Scherzo fantastique. Fantaisie pour grand orchestre / Partition d'orchestre et Parties d'orchestre <en location> / Partition d'orchestre <format de poche>° 3501 / Concerto pour Violon et orchestre / Partition d'orchestre et Parties d'orchestre <en location> / Partition d'orchestre <format de poche>° 3504 / Reduction°° pour Violon et Piano° 2190 / Concerto per due Pianoforti soli° 2520 / L’oiseau de feu <Der Feuervogel> Ballet / PIANO°°°°° / Berceuse° 2547 / Ronde des princesses° 2548 / Transcription par Guido Agosti: / Danse infernale, Berceuse et Finale° 2378 / VIOLON ET PIANO°°°° / Nouvelles Transcriptions par l'auteur et S. Dushkin: / Berceuse° 2186 / Scherzo° 2280 / Transcriptions par l'auteur: / Prélude et Ronde des princesses° 2080 / Berceuse° 2081 / [*] /Partition de piano° 3279 / Jeu de cartes, Ballet / Partition d’orchestre et Parties d’orchestre <en location> / Partition d’orchestre <format de poche>° 3511 / Partition de Piano° 3296 / Pastorale. Chanson sans paroles / Chant et Piano° 2295 / Chant et 4 instruments à vent° Partition°° 3399 / Parties <en location> / Violon et Piano <par Strawinsky et Dushkin>° 2294 / Violon et 4 instruments à vent <Oboe, Corno inglese, / Clarinetto in la, Fagotto>° Partition°° 3313 / Parties°°° / Unterschale. Russische Bauernlieder, 4 Chöre für gleiche Stimmen. / Beim Heiland von Tschigissy — Herbst — Der Hecht — Freund Dicksack<. Die Niederlassungsfolge ist mit Mainz-Leipzig-London-Paris-New York angegeben [* Trennstrich 0,9 cm waagerecht; ° Distanzpunkte; °° Akzentfehler original; °°° ohne Distanzpunkte; °°°° mittenzentriert]. Die Niederlassungsfolge ist mit Mainz-Leipzig-London-Paris-New York angegeben.

58-1[37]Straw

Strawinskys Nachlassexemplar ist auf dem Außentitel oberhalb des Komponistennamens rechtsbündig mit >IStr< gezeichnet. Es enthält Korrekturen. Die Werbung hat die Standnummer >963<. Das Exemplar ist klammergeheftet.

58-1[53] STRAWINSKY / CONCERTO° / PER° DUE° PIANOFORTI° SOLI° / [Vignette] / EDITION SCHOTT / 2520 // Edition Schott No. 2520 / CONCERTO / per due Pianoforti Soli / [Asterisk] / Igor Strawinsky / [Asterisk] / B. Schott's Söhne, Mainz und Leipzig / [*] / Schott & Co. Ltd., 48 Great Marlborough Street, London W. 1 / Editions Max Eschig, Paris [#] for U. S. A.: Assoc. Music Publishers Inc. / 48 Rue de Rome [#] New York / Printed in Germany – Imprimé en Allemagne // (Klavierausgabe fadengeheftet 23,1 x 30,2 (4° [4°]); 58 [56] Seiten + 4 Seiten Umschlag steifes Papier schwarz-hellorange auf graubeige [Außentitelei mit Vignette 6,6 x 7,1 vier im Karré angeordnete, aus gegenläufig schwarz-weiß unterteilter teilschraffierter Raute herausragende Klavierhände auf zwei, drei, vier und fünf schwarzen Tasten, 2 Leerseiten, Seite mit schwarz ovaler Vignette 3,6 x 4,5 stimmt das? Rad im Spiegel mit halb umlaufender Schrift Verlagsemblem graubeige-schwarz mittenzentriert] + 2 Seiten Vorspann [Innentitelei, Seite mit Uraufführungshinweis Strawinskys handschriftlich französisch in Strichätzung >Ce Concerto a été / exécuté par moi et mon / fils, Sviatoslav Soulima- / - Strawinsky pour la pre- / mière fois à l'Université / des Annales à Paris en la / Salle Gaveau, le 21 no- / vembre 1935. / Igor Strawinsky< + 2 Seiten Nachspann [Leerseite, Seite mit verlagseigener Werbung >IGOR STRAWINSKY*< ohne Stand]; Kopftitel >CONCERTO / per due pianoforti soli<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 3] neben und unter unpunktiert römischer Satznummer rechtsbündig zentriert >Igor Strawinsky / 1935<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite neben 1. Zeile Kopftitel linksbündig zentriert >Tous droits réservés / Aufführungsrechte vorbehalten< unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright 1936 by B. Schott's Söhne, Mainz<; Platten-Nummer >B·S·S 34657; Herstellungshinweis S. 58 als Endevermerk >Stich u. Druck von B. Schott's Söhne in Mainz<) // (1953)

° Hellorange-Druck.

* zeilenlanger Trennstrich.

** Ypsilon als Zierbuchstabe. Angezeigt werden mit (Leihmaterialien und Ankündigungen ohne) Editionsnummern nach Distanzpunkten französisch >Feu d’artfice. Fantaisie pour grand orchestre, op. 4 / Partition d’orchestre et Parties d’orchestre <en location> / Partition d’orchestre <format de poche>° 3464 / Réduction pour Piano à 4 mains (O. Singer)° 962 / Scherzo fantastique. Fantaisie pour grand orchestre / Partition d’orchestre et Parties d’orchestre <en location> / Partition d’orchestre <format de poche>° 3501 / Concerto pour Violon et orchestre / Partition d’orchestre et Parties d’orchestre <en location> / Partition d’orchestre <format de poche>° 3504 / Réduction pour Violon et Piano ° 2190 / Concerto per due Pianoforti soli° 2520 / L’oiseau de feu <Der Feuervogel> Ballet / PIANO°° / Berceuse° 2547 / Ronde des princesses° 2548 / Transcription par Guido Agosti: / Danse infernale, Berceuse et Finale° 2378 / VIOLON ET PIANO°° / Nouvelles Transcriptions par l’auteur et S. Dushkin: / Berceuse° 2186 / Scherzo° 2280 / Transcriptions par l’auteur: / Prélude et Ronde des princesses° 2080 / Berceuse° 2081 / Partition de Piano° 3279 / Jeu de cartes, Ballet / Partition d’orchestre et Parties d’orchestre <en location> / Partition d’orchestre <format de poche>° 3511 / Partition de Piano° 3296 / Pastorale. Chanson sans paroles / Chant et Piano° 2295 / Chant et 4 instruments à vent° Partition°°° 3399 / Parties <en location> / Violon et Piano <par Strawinsky et Dushkin>° 2294 / Violon et 4 instruments à vent <Oboe, Corno inglese, / Clarinetto in la, Fagotto>° Partition°°° 3313 / Parties°°°° / Unterschale. Russische Bauernlieder. 4 Chöre für gleiche Stimmen. / Beim Heiland von Tschigissy — Herbst — Der Hecht — Freund Dicksack°°°°<. Die Niederlassungsfolge nennt Mainz-Leipzig-London-Paris-New-York [° Distanzpunkte; °° mittig; °°° ohne Distanzpunkte, °°°° ohne Editionsnummer].

58-2Alb Stravinsky* / И. СТРАВИНСКИЙ // IGOR STRAVINSKY / ŒUVRES POUR PIANO / VOLUME / II / EDITIONS MUSIQUE MOSCOU · 1969 // ИГОРЬ СТРАВИНСКИЙ / СОЧИНЕНИЯ ДЛЯ ФОРТЕПИАНО / ТОМ / II / ИЗДАТЕЛЬСТВО МУЗЫКА · МОСКВА · 1969 // [Rückendeckel] ИГОРЬ СТРАВИНСКИЙ 2° СОЧИНЕНИЯ ДЛЯ ФОРТЕПИАНО // (Album 1,7 x 21,7 [22,6] x 28,9 [29,5] ([Lex. 8°]); 212 [212] Seiten + 4 Seiten Einband Kunstleder [Außentitelei cremeweiß auf schwarz, 2 Leerseiten rot, Leerseite schwarz mit Preisangabe cremeweiß seitenoberhalb linksbündig >3 р. 51 к.< + Vignette mittenzentriert 1,4 x 1,6 gekastet Initiale >M< mit stilisierter Violinschlüsselform cremeweiß] + 6 Seiten Vorspann [Leerseite rot, Leerseite weiß, Leerseite mit Vignette mittenzentriert 1,4 x 1,6 gekastet Initiale >M< mit stilisierter Violinschlüsselform, Innentitelei französisch, Innentitelei russisch, Herausgeberangabe russisch >Составлние и редакция / А. КОНДРАТЬЕВА и К. СОРОКИНА< französisch >Complétés et rédigés par / A. KONDRATJEV et K. SOROKINE<] + 6 Seiten Nachspann [Anmerkungsseite >ПРИМЕЧАНИЯ< mit Hinweisen auf Werkentstehungsjahre und Widmungen russisch, Leerseite, Inhaltsverzeichnis >СОДЕРЖАНИЕ< russisch, Impressum russisch >Индекс 9-4-4< mit Namensnennungen >Редактор А. Бакулов/ Художник В. Антипов/ Худож, редактор А. Головкина/ Техн. редактор С. Белоглазова< und aufgeschlüselten Format- und Herstellungsangaben, Leerseite, Leerseite rot]; Nachdruck S. 110-134 (I), 135-146 (II / Notturno), 147-173 (III / Quattro variazioni); Kopftitel russisch-französisch >КОНЦЕРТ [#] CONCERTO / дла двух фортепиано [#] pour deux pianos<; unpunktiert römisch numerierte Satzangaben mit (Sätze II/III) italienischen Satzüberschriften; Platten-Nummer 6089; Bogenkennzeichnungen unterhalb Notenspiegel linksbündig S. 2 >2 Стравинский, фортепиано Т. II<, S. 29, 45, 61, 77, 93, 109°°, 125, 141, 157, 173, 189, 193, 201 >3 Стравинский, фортепиано Т. II< fortlaufend bis >15 Стравинский, фортепиано Т. II<; ohne Autorenangabe, Rechtsschutzvorbehalte und Originalverlegernennung auf den Notentextseiten, ohne Endevermerke) // 1969

° senkrecht zum Text stehend.

* stilisierter Namenszug im Prägeverfahren erhaben grauschwarz auf schwarz mit seitengroßem Anfangsbuchstaben.


K Cat­a­log: Anno­tated Cat­a­log of Works and Work Edi­tions of Igor Straw­in­sky till 1971, revised version 2014 and ongoing, by Hel­mut Kirch­meyer.
© Hel­mut Kirch­meyer. All rights reserved.
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