K091 Sätze

english K091 Movements

K91 Movements

for Piano and Orchestra – Sätze für Klavier und Orchester – Mouvements pour piano et orchestre – Движения для фортепиано с оркестром – Movimenti per pianoforte ed orchestra

Besetzung: a) Erstausgabe: 2 Flutes (2nd doubling Piccolo), Oboe, Cor Anglais, Clarinet in B b, Bass Clarinet in B b, Bassoon, 2 Trumpets in B b, 2 Tenor Trombones, Bass Trombone, Harp, Celeste, Strings (6, 6, 5, 5, 2) [2 Flöten (2. auch Piccolo), Oboe, Englischhorn. Klarinette in B, Bassklarinette in B, Fagott, 2. Trompeten in B, 2 Tenorposaunen, Bassposaune, Harfe, Celesta, Streicher (6, 6, 5, 5, 2)]; Aufführungsanforderungen: [kleine Flöte (= 2. große Flöte), 2 große Flöten (2. große Flöte = kleine Flöte), Oboe, Englischhorn, Klarinette in B, Bassklarinette in B, Fagott, 2 Trompeten in B, 2 Tenor-Posaunen, Bass-Posaune, Harfe, Celesta, Streicher (6 Erste Violinen, 6 Zweite Violinen, 4 Bratschen, 5 Violoncelli, 2 Kontrabässe).

Partitur: Die Partitur ist eine Reformpartitur in moderner Partituranordnung aus verschobenen Blöcken mit Systembeschränkung auf die jeweils klingenden Stimmen; alle Instrumente sind in C notiert und klingen wie geschrieben, die kleine Flöte eine Oktave höher, die Kontrabässe eine Oktave tiefer.

Aufbau: Movements ist ein fünfsätziges, zwölftönig frei strukturiertes Konzertstück für Klavier und Orchester mit eingearbeiteten selbständigen Zwischenspielen. Die Einzelsätze tragen keine Satzbezeichnungen, sondern sind römisch numeriert; sie werden nicht nach Ziffern, sondern nach Takten durchgehend gezählt (I:1-26,1-22,27-45; II:46-67,68-73; III:74-91,92-95; IV:96-109,110-122,123-135,136-140; V:141-193).

Aufriss

I

Achtel = 110 (Takt 1 bis Takt 26 mit Wiederholung von Takt 1 bis Takt 22)

Meno mosso Achtel = 72 (Takt 27 bis Takt 45)

II

Viertel = 52 (Takt 46 bis Takt 67)

Viertel = 72 (Takt 68 bis Takt 73)

III

Achtel = 72 (Takt 74 bis Takt 91)

Achtel = 80 (Takt 92 bis Takt 95)

IV

Achtel = 80 (Takt 96 bis Takt 109 [weiter attacca subito nach Takt 110])

stesso tempo ([von attacca subito Takt 109] Takt 110 bis Takt 122 [weiter attacca subito nach Takt

123])

sempre stesso tempo ([von attacca subito Takt 122] Takt 123 bis Takt 135)

Viertel = 52 (Takt 136 bis Takt 140 [weiter attacca subito nach Takt 141])

V

Achtel = 104 ([von attacca subito Takt 140] Takt 141 bis Takt 193)

Reihe*: e b 2-f b 2-b1-a b 1-a1-d2-c2-h1-c #2-f#1-g1-f1.

* nach einer Partiturangabe in der Musikbibliothek Darmstadt.

Korrekturen / Errata

Dirigierpartitur 91-2

Anmerkungen in Blei, grün und rot

1.) Zeitangabe von 10’ in >8:30< korrigiert (Blei).

2.) 1. Notentextseite unpaginiert S. 1 Metrumangabe Achtel = 110 in Achtel = 120 korrigiert (Blei).

3.) Takt 20: die 6/16-Taktangabe ist durch 3/8 zu ersetzen (grün).

4.) Takt 25: die 5/16-Taktangabe ist durch 5/8 zu ersetzen (rot).

5.) Takt 73: der letzte Taktwert ist mit einer Fermate zu versehen (grün), danach soll es >attacca< in den dritten Satz übergehen. Auch vom ersten Satz geht es attacca in den zweiten Satz weiter.

Ein 2. Exemplar enthält aufführungspraktische Einrichtungen in rot, aber keine Korrekturen.

Stil: Strawinsky benutzt die Reihe in ihrer klassischen, von Schönberg entwickelten Viererform als Grundreihe, Umkehrung, Krebs und Krebs der Umkehrung, jedoch nicht nach Schönbergs Kompositionsmethode, die außerhalb der Reihe keine Entwicklung zulässt. Strawinsky arbeitet mit der Reihe wie mit den Durchführungen eines Fugenthemas und den zugehörigen Zwischenspielen, indem er die Reihenkonstruktionen wie Kristallisationskomplexe benutzt, die er nach seiner Art durch zwischenmontierte freie Intervallkombinationen trennt. Darüber hinaus gab er den Reihen unüblich gewordene Gestaltungen. So etwa konstruierte er den 5. Satz aus 12 Vertikalreihen. Er entwickelte ein fünffaches Reihenregelgeflecht mit Rotationsverfahren und Ersatzreihen. Das Verfahren offenbart sich bei der Einzelanalyse, die das Spiel mit wechselnden Reihen aus jeweils 3, 4 oder 5 Tönen aufdeckt. Die Rhythmik ist kompliziert und macht die Aufführung entsprechend heikel. Strawinsky arbeitete mit seriellen Rhythmusmustern, indem er in bestimmten Rahmen Rhythmen gleichmäßig beschleunigt oder verlangsamt. Die Musik erhält dadurch eine von der Struktur bestimmte Mehrdimensionalität, die sich wiederum später Balanchine zunutze machte. Jeder Satz ist zudem klangfarbentechnisch anders definiert.

Widmung: > to Margrit Weber< [Für Margrit Weber]; die Widmung ist Bestandteil des Untertitels.

Widmungsträger: Margrit Weber wurde am 24. Februar 1924 in Ebnat-Kappel geboren und starb am 2. November 2001 im Alter von 77 Jahren in Zollikon in der Schweiz. Sie hatte am Konservatorium in Zürich studiert und dort 1952 ihren Abschluss gemacht. Auch das Fantasia Concertante genannte 5. Klavierkonzert von Bohuslav Martinu war ein Auftragswerk Webers, das sie, wie viele andere zeitgenössische Werke, auch uraufführte. Margrit Weber unterrichtete bis 1973 am Konservatorium in Zürich. Sie stand der Basler Sacher-Stiftung nahe, der sie 1985 ein Depositum übergab, das zwei Jahre vor ihrem Tode in eine Schenkung umgewandelt wurde.

Dauer: zwischen 8' 30" und 10'.

Entstehungszeit: 1958 bis 30. Juli 1959.

Entstehungsgeschichte: Am 11. März 1958 fragte der noch ganz vom Tode Piovesans erschütterte Nabokow bei Strawinsky nach, ob er bereit sei, gegen ein Honorar von steuerfrei fünfzehntausend Dollar ein Stück für Klavier und Orchester oder Instrumente für eine ausgezeichnete junge Schweizer Pianistin zu schreiben, deren Namen er nicht nannte. Gemeint war Margrit Weber, deren Mann ein sehr reicher Industrieller war, dem in Arosa, Venedig und St. Moritz mehrere Hotels gehörten und der außerdem eine eigene Bildersammlung besaß. Karl Weber galt als freundlicher und gebildeter Mann. An den Auftrag knüpfte er nur zwei Bedingungen: einmal sollte seine Frau für ein Jahr, das heißt aber für eine Spielzeit von sechs bis acht Monaten, die Exklusivrechte erhalten, zum anderen in dieser Zeit das Stück nur von Ference Friscay oder von Strawinsky selbst dirigiert werden dürfen. Strawinsky schrieb schon am 16. März an Nabokow zurück, dass er grundsätzlich einverstanden sei und die Sache bedenken werde. dass er Nabokow schon auf seine Schweizer Bankverbindung hinwies, zeigte jedoch, dass er sich längst entschlossen hatte, das Klavierkonzert zu schreiben. Er will jetzt den Namen des Pianisten wissen (der Briefwechsel ist auf russisch gehalten, und in der russischen Sprache wird wie in der englischen vom Wort her nicht zwischen Pianist und Pianistin unterschieden; Strawinsky ging nach Nabokows Brief von einem männlichen Klavierspieler aus), will wissen, ob er (sie) Französisch- oder Deutsch-Schweizer(in) sei. Er will ferner wissen, ob Weber tatsächlich für eine solche Summe gut sei und verlangt, für Strawinsky nichts Ungewöhnliches, äußerstes Stillschweigen gegenüber jedermann über dieses Projekt. Strawinsky weist vorsorglich noch darauf hin, dass Boosey & Hawkes für die Herstellung des Orchestermaterials eine Gebühr zu verlangen habe und er daran nichts ändern könne und auch nicht wolle. Die Komposition, so schließt der Brief, werde ihn ein Jahr lang in Anspruch nehmen. Wann er im Jahre 1958 mit der Arbeit begonnen hat, geht aus den Unterlagen nicht hervor, wohl aber, dass er bis zum 5. Juni 1959 zwei Drittel komponiert und gleichzeitig in Partitur gebracht und als Transkription für zwei Klaviere ausgearbeitet hatte, und sie am 30. Juli 1959 abschloss und dass er sie früher als erwartet abschloss, was insofern erstaunlich ist, als die erste Jahreshälfte 1959 mit der Japan- und der Skandinavien-Reise belastet war. Anschließend bemühte er sich erfolgreich, die Uraufführung vorzuverlegen. Nach diesen beiden Zeitangaben lässt sich der eigentliche Kompositionsbeginn frühestens im Herbst 1958 vermuten, was frühere Entwürfe nicht ausschließt. Damit stimmt auch überein, dass sich Strawinsky und Weber erst Ende September 1958 in Zürich trafen. Im Briefwechsel spricht Strawinsky von einem Klavierkonzert. Der endgültige Titel ist wohl erst später entwickelt worden; im Brief an Ernst Roth vom 5. Juni 1959 wird endgültig von den Movements for Piano and Orchestra gesprochen. An das Schweigegebot hat sich der red- und witzselige Nabokow nicht gehalten. Schon im Juni 1958 wussten Kirstein und Balanchine Bescheid. Strawinsky warf seinem Freund mit Brief vom 8. Juni 1958 vor, nicht den Mund gehalten zu haben. Die Informationen könnten nur von ihm stammen, denn der weitere Mitwisser Hans Ericman, mit dem Strawinsky über das Klavierkonzert verhandelt hatte, sei unverzüglich aus New York zurückgereist. Der Verlag Boosey & Hawkes begann 1959 mit den Druckarbeiten. Strawinsky hoffte mit Schreiben an Ernst Roth vom 29. September 1959 auf die ersten Korrekturen.

Uraufführung: am 10. Januar 1960 in New York mit der Pianistin Margrit Weber unter der Leitung von Igor Strawinsky; die ursprünglich für den 17. Juni 1960 in Köln vorgesehene Uraufführung wurde zur zweiten Aufführung.

Bemerkungen: Dank Rolf Liebermann, der Anfang Juni 1959 eigens zu Strawinsky nach Kopenhagen reiste, war die Uraufführung für den 17. Juni 1960 im Großen Sendesaal des Kölner Funkhauses unter Ferenc Friscay mit einem Nachfolgekonzert am 27. Juni in Hamburg vereinbart worden. Der Große Sendesaal, gerade erst fertig gestellt und von Strawinsky selbst mit einem Konzert eröffnet, galt in damaliger Zeit als modernster Sendesaal Europas. Aber wie aus einem Brief Strawinskys an Suwschinsky vom 24. August 1959 hervorgeht, war er mit der Arbeit früher als erwartet fertig geworden und wollte mit der Uraufführung nicht mehr bis Juni 1960 warten, sondern strebte einen Spieltermin in New York unter eigener Leitung zu Weihnachten oder kurz nach Beginn des Neuen Jahres an, zumal er nicht die Absicht hatte, im Frühjahr 1960 schon wieder nach Europa zu reisen. Strawinsky musste sich mit Liebermann zu neuen, diesmal schriftlichen Verhandlungen bequemen, die, nach Strawinsky, in freundschaftlicher Atmosphäre erfolgten. So kam es zur vorgezogenen New Yorker Uraufführung. Aus der geplanten Kölner Uraufführung wurde die Zweit- und gleichzeitig europäische Erstaufführung. Margrit Weber spielte die Solopartie, aber es dirigierte weder Friscay noch Strawinsky, sondern im Rahmen eines Sonderkonzertes Hans Schmidt-Isserstedt das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks Hamburg. Vermutlich spielten ganz andere Gründe mit. Eine Uraufführung in Deutschland hätte vermutlich Ference Friscay als Uraufführungsdirigenten gesehen. In New York konnte Strawinsky selbst dirigieren. Die ebenfalls geplante französische Erstaufführung unter Boulez im Juni 1960 kam wohl aus vertragsrechtlichen und zeitlichen Gründen nicht zustande – Die tatsächlichen Rechte für Margrit Weber fielen am Ende günstiger als ursprünglich vorgesehen aus. Ihr Exklusivrecht am Stück ging mit 12 Monaten über eine Spielzeit hinaus, zumal Rundfunkanstalten und Plattenfirmen für Aufnahmen nicht an Spielzeiten gebunden waren. Das einjährige Spielrecht betraf aber nur Europa; für die Vereinigten Staaten wurde es auf zwei Jahre ausgeweitet. Die Laufzeit begann mit dem Tage der amerikanischen Uraufführung 10. Januar 1960. Mitte September 1959 reiste Margrit Weber nach Venedig. Sie konzertierte dort mit Martinus Klavierkonzert. Bei dieser Gelegenheit blieb sie einige Tage in Venedig, um mit Strawinsky die Movements einzustudieren. Am 8. März 1960 schickte Strawinsky eine Partiturabschrift an den von ihm sehr geschätzten Ernst Krenek mit dem Hinweis auf Margrit Weber und dem baldigen Erscheinen der Partitur bei Boosey & Hawkes und der Empfehlung, das Stück doch zu dirigieren. – Noch vor Oktober 1959 stand die Tonaufnahme in der Alternative Columbia New York oder Deutsche Grammophon-Gesellschaft Hamburg zur Debatte. Margrit Weber zog die Hamburger Firma vor, Strawinsky war aus nahe liegenden Gründen an Columbia interessiert. Das Exklusivrecht lief aus; aber moralische Bindungen blieben bestehen, so dass sich Strawinsky mit den Webers abstimmte. Das Musikstück Movements konnte von jedem erworben werden, der wollte; die Pianistin dagegen durfte sich mit demselben Stück nur an eine einzige Firma binden. Dasselbe Problem ergab sich für den Dirigenten. In diesem Dilemma entschied sich Weber aus guten Gründen für die deutsche Firma, Strawinsky aus ebenso guten für die amerikanische, weil er dort selbst dirigieren konnte. Margrit Weber nahm das Klavierkonzert in einer ganz anderen Form auf, als sie es in New York und Köln gespielt hatte, nämlich mit dem Radio-Symphonie-Orchester Berlin nun endlich unter der Leitung von Ference Friscay, während sich Strawinsky mit Charles Rosen einen neuen Pianisten suchte und die Aufnahme am 12. Februar 1961 mit dem Columbia-Symphonie-Orchester spielte. So kam es, dass von den Sätzen für Klavier und Orchester zwei Tonaufnahmen entstanden, die beide für sich den Anspruch auf Authentizität als historische Aufnahme erheben können. In die CD-Ausgabe ging später die von Strawinsky dirigierte Fassung ein.

Bedeutung: Die Movements heben die herkömmliche Vorstellung von einem Konzert für Klavier und Orchester, auch den von Strawinsky selbst geschriebenen Stücken dieser Art, auf, indem sie alle Instrumente zu einer nicht mehr lösbaren strukturellen Einheit ohne jede virtuose Brillanz oder Entfaltungsmöglichkeit für den Solisten, der eigentlich keiner mehr ist, verbinden. Strawinskys serieller Altersstil verzichtet auf emotionale Wirkungen, wenn auch nicht auf Farbigkeit, die allerdings erst erkennbar wird, wenn man sich in die eher spröde Tonsprache eingehört hat. – Strawinsky machte sich seinerzeit um die Movements große Sorgen, weil er das Stück zwar nicht für den Pianisten, wohl aber für den Dirigenten wegen der vielschichtigen Rhythmik und Metrik als sehr schwer empfand. – Balanchine reizte an dem Stück die Möglichkeit der räumlichen Choreographie, da die Auslegung der Reihen die Musik mehrdimensional machte.

Produktion: Balanchine choreographierte die Movements im April 1963 mit dem New York City Ballet für 2 Solo Tänzer (Suzanne Farrell, Jacques d`Amboise) und 5 Tänzerinnen.

Fassungen: Der Verlagsvertrag mit Boosey & Hawkes wurde am 28. Oktober 1959 geschlossen. Boosey & Hawkes brachte 1960 sowohl Dirigierpartitur wie auch Klavierauszug und Taschenpartitur heraus. Das Stimmenmaterial erschien als Leihmaterial. Klavierauszug und Dirigierpartitur wurden im April, die Taschenpartitur im Mai 1960 gedruckt. In ihre beiden Sammelbände mit Strawinskyscher Klaviermusik nahmen die Herausgeber der Editions Musiques in Moskau 1968 ohne Hinweis auf den Originalverleger auch die Movements auf.

Historische Aufnahmen: Hollywood 12. Februar 1961 mit dem Pianisten Charles Rosen und dem Columbia Symphony Orchestra unter der Leitung von Igor Strawinsky; Berlin mit der Pianistin Margrit Weber und dem Radio-Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Ference Friscay.

CD-Edition: V/4-8 (Strawinsky-Rosen-Aufnahme).

Autograph: Das Originalmanuskript und zwei Klavierauszugs-Handschriften gelangten in den Besitz von Karl Weber in Zürich.

Copyright: 1960 durch Hawkes & Son, London.

Ausgaben

a) Übersicht

91-1 1960 KlA; Boosey & Hawkes London; 15 S.; B. & H. 18677.

91-2 1960 Dp; Boosey & Hawkes London; 20 S.; B. & H. 18676.

    91-2Straw1 ibd. [mit Korrekturen].

    91-2Straw2ibd. [mit aufführungspraktischen Eintragungen; keine Korrekturen].

91-3 1960 Tp; Boosey & Hawkes London; 20 S.; B. & H. 18676; 718.

    91-3601960 ibd.

    91-3631960 ibd.

91-4Alb 1969 KlA; Œeuvres pour piano II, Editions Musique Moscou; 6089.

b) Identifikationsmerkmale

91-1 Igor Strawinsky / MOVEMENTS / for / Piano and Orchestra / Reduction for two Pianos/ Boosey & Hawkes // Igor Strawinsky / MOVEMENTS / for / Piano and Orchestra / Reduction for two Pianos/ by the Composer/ Boosey & Hawkes / London . Paris . Bonn . Capetown . Sydney . Toronto . New York // (Klavierauszug für zwei Klaviere rotfadengeheftet 23,6 x 30,9 (4°); 15 [15] Seiten + 4 Seiten Umschlag steifes Papier hellrot auf grünbeige [Außentitelei, 3 Leerseiten] + 2 Seiten Vorspann [Innentitelei, Seite mit aufführungspraktischem Hinweis englisch-französisch-deutsch >Piano I plays the solo part thoughout, Piano II the orchestral part, with the exception / of the Interludes where both pianos play orchestral parts. / Piano I est la partie du soliste, et Piano II celle de l'orchestre à l'exception des / Interludes, où la partie d'orchestre est jouée par les deux pianos. / Piano I ist durchaus die Stimme des Solisten, / Piano II spielt den Orchesterpart mit / Ausnahme der Zwischenspiele (Interludes) wo beide, Piano I / und II, den Orchesterpart übernehmen <] + 1 Seite Nachspann [Leerseite]; Kopftitel in Verbindung mit kursiver Widmung >MOVEMENTS / for Piano and Orchestra / to / Margrit Weber<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 1] unterhalb Kopftitel rechtsbündig zentriert >IGOR STRAWINSKY / 1958-59<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel rechtsbündig >All rights reserved< linksbündig >© 1960 by Hawkes & Son (London), Ltd.<; Platten-Nummer >B. & H. 18677<; Kompositionsschlussdatierung S. 15 >July 30 th1959<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel neben linksbündigem Rechtsschutzvorbehalt mittig halbrechts >Printed in England< ;Ende-Nummer S. 20 linksbündig >4.·60. E.<) // (1960)

91-2 Igor Strawinsky / MOVEMENTS / for / Piano and Orchestra / Full Score/ Boosey & Hawkes // Igor Strawinsky / MOVEMENTS / for / Piano and Orchestra / Full Score/ Boosey & Hawkes / London · Paris · Bonn · Capetown · Sydney · Toronto · New York // (Dirigierpartitur rotfadengeheftet 23,5 x 30,9 (4° [4°]); 20 [20] Seiten + 4 Seiten Umschlag stärkeres Papier orangerot auf grünbeige [Außentitelei, 3 Leerseiten] + 4 Seiten Vorspann [Innentitelei, Leerseite, Orchesterlegende >Orchestra< italienisch + Spieldauerangabe [10’] englisch + Hinweis zur Aufführungspraxis englisch-französisch-deutsch >All transposing instruments are written in C, Piccolo one octave lower and Double / Basses one octave higher than they sound, Celesta at actual pitch. / Tous les instruments tranpositeurs sont écrits en ut, Petite Flute une octave plus bas / et Contre-basses une octave plus haut que le ton véritable, Celeste seIon le ton véritable. / Alle transponierenden Instrumente sind in C notiert, Kleine Flöte eine Oktave tiefer / und Kontrabässe eine Oktave höher aIs sie klingen, Celesta klingt wie notiert.<, Leerseite] ohne Nachspann; Kopftitel >MOVEMENTS / for Piano and Orchestra<; Widmung unterhalb Kopftitel mittig kursiv > to / Margrit Weber<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 1] unterhalb und neben unpunktiert römischer Satznummer >I< rechtsbündig zentriert >IGOR STRAWINSKY / 1958-59<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel linksbündig >© 1960 by Hawkes & Son (London), Ltd.< rechtsbündig >All rights reserved<; Platten-Nummer >B. & H. 18676<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig halbrechts >Printed in England; Kompositionsschlussdatierung S. 20 >July 30th. 1959<; Ende-Nummer S. 20 linksbündig als Endevermerk >4. 60 E<) // 1960

91-2Straw1

Das Nachlassexemplar Strawinskys enthält auf dem Innentitel unterhalb kursiv > Full Score< rechts eine Notiz >Columbia Recording Jan. 1961 / Movements 8:30 / Dufy 1:13 / Epitaph 1:03 / Octet 14:12< sowie auf der 3. Vorspannseite eine auf 8’30“ handkorrigierte Spieldauerangabe. Unter >Orchestra< ist hinter >Archi< der Streicherkörper in >[6VL.I, 6Vl.II, 4Vle., 5Vce., 2Cb.]< spezifiziert. Das Exemplar ist auf der Außentitelei zwischen Namen und Titel halbrechts mit >ISTR< gezeichnet und mit aufführungspraktischen Hinweisen überwiegend in Grünschrift überzogen. Außerdem sind 5 Korrekturen eingetragen: In Takt 42b ist im System Klavier die letzte Doppelnote statt falsch als Sechzehntel richtig als Zweiunddreißigstel zu lesen; am Satzende der Takte 45, 95 und 140 ist ein >attacca< hinzuzufügen; in Takt 73 ist im obersten System Violinschlüssel eine Fermate mit nachfolgendem >attacca< anzubringen.

91-2Straw2

Das zweite Nachlassexemplar Strawinskys enthält aufführungspraktische Eintragungen überwiegend in rot. Es ist weder signiert noch datiert.

91-3 HAWKES POCKET SCORES / ^IGOR STRAWINSKY / MOVEMENTS / for / Piano and Orchestra^ / BOOSEY & HAWKES / No. 718 // HAWKES POCKET SCORES / IGOR STRAWINSKY / MOVEMENTS / for / Piano and Orchestra / BOOSEY & HAWKES / LTD. / LONDON · PARIS · BONN · CAPETOWN · SYDNEY · TORONTO · BUENOS AIRES · NEW YORK / NET PRICE / MADE IN ENGLAND // (Taschenpartitur klammergeheftet 13,7 x 18,7 [8°]; 20 [20] Seiten + 4 Seiten Umschlag stärkeres Papier dunkelgrün-olivgrün auf beige [Außentitelei mit Spiegel 9,5 x 3,6 beige auf dunkelgrün-olivgrün, 3 Leerseiten] + 4 Seiten Vorspann [Innentitelei, Leerseite, Orchesterlegende >Orchestra< italienisch + Spieldauerangabe [10’] englisch + Transpositionshinweis englisch-französisch-deutsch >All transposing instruments are written in C, Piccolo one octave lower and Double / Basses one octave higher than they sound, Celesta at actual pitch. / Tous les instruments tranpositeurs sont écrits en ut, Petite Flute une octave plus bas / et Contre-basses une octave plus haut que le ton véritable, Celeste seIon le ton veritable. / Alle transponierenden Instrumente sind in C notiert, Kleine Flöte eine Oktave tiefer / und Kontrabässe eine Oktave höher aIs sie klingen, Celesta klingt wie notiert.<, Leerseite] ohne Nachspann; Kopftitel in Verbindung mit kursiver Widmung >MOVEMENTS / for Piano and Orchestra / to / Margrit Weber<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 1] oberhalb und neben unpunktiert römischer Satznummer >I< rechtsbündig zentriert >IGOR STRAWINSKY / 1958-59<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel rechtsbündig >All rights reserved< [/] linksbündig >© 1960 by Hawkes & Son (London), Ltd.<; Platten-Nummer >B. & H. 18676<; Kompositionsschlussdatierung S. 20 >July 30th. 1959<; Herstellungshinweise 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig halbrechts >Printed in England< S. 20 unterhalb Notenspiegel linksbündig >Lowe and Brydone (Printers) Limited, London<; Endenummer S. 20 zwischen mittiger Plattennummer und rechtsbündiger Kompositionsschlussdatierung >5·60 L & B<) // (1960)

^ ^ = Spiegeltext.

91-360 HAWKES POCKET SCORES / ^IGOR STRAWINSKY / MOVEMENTS / for / Piano and Orchestra^ / BOOSEY & HAWKES / No. 718 // HAWKES POCKET SCORES / IGOR STRAWINSKY / MOVEMENTS / for / Piano and Orchestra / BOOSEY & HAWKES / LTD. / LONDON · PARIS · BONN · Johannesburg· SYDNEY · TORONTO · BUENOS AIRES · NEW YORK / MADE IN ENGLAND [#] NET PRICE // (Taschenpartitur [nachgeheftet] 13,8 x 18,7 [8°]; 20 [20] Seiten + 4 Seiten Umschlag stärkeres Papier farben dunkelgrün auf grau [Außentitelei mit Spiegel 9,5 x 3,6 grau auf dunkelgrün, 3 Leerseiten] + 4 Seiten Vorspann [Innentitelei, Leerseite, Orchesterlegende italienisch + Spieldauerangabe [10'] englisch + Transpositionshinweise englisch-französisch-deutsch >All transposing instruments are written in C, Piccolo one octave lower and Double / Basses one octave higher than they sound, Celesta at actual pitch. / Tous les instruments tranpositeurs sont écrits en ut, Petite Flute une octave plus bas / et Contre-basses une octave plus haut que le ton véritable, Celeste seIon le ton veritable. / Alle transponierenden Instrumente sind in C notiert, Kleine Flöte eine Oktave tiefer / und Kontrabässe eine Oktave höher aIs sie klingen, Celesta klingt wie notiert.<, Leerseite] ohne Nachspann; Kopftitel in Verbindung mit kursiver Widmung >MOVEMENTS / for Piano and Orchestra / to / Margrit Weber<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 1] oberhalb und neben unpunktiert römischer Satznummer >I< rechtsbündig zentriert >IGOR STRAWINSKY / 1958-59<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiehel rechtsbündig > [#] All rights reserved [/]< linksbündig >© 1960 by Hawkes & Son (London), Ltd.<; Platten-Nummer >B. & H. 18676<; Kompositionsschlussdatierung S. 20 >July 30. 1959<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel neben linksbündigem Rechtsschutzvorbehalt mittig halbrechts >Printed in England< S. 20 als Endevermerk linksbündig >Lowe and Brydone (Printers) Limited, London<; Ende-Nummer S. 20 zwischen Herstellungshinweis und Kompositionsschlussdatierung halbrechts mittig [#] 12·60 L & B<) // (1960)

91-363 HAWKES POCKET SCORES / ^IGOR STRAWINSKY / MOVEMENTS / for / Piano and Orchestra^ / BOOSEY & HAWKES / No. 718 // HAWKES POCKET SCORES / IGOR STRAWINSKY / MOVEMENTS / for / Piano and Orchestra / BOOSEY & HAWKES / MUSIC PUBLISHERS LIMITED / LONDON · PARIS · BONN · Johannesburg· SYDNEY · TORONTO · NEW YORK / MADE IN ENGLAND [#] NET PRICE // (Taschenpartitur klammergeheftet 13,8 x 18,7 (8° [8°]); 20 [20] Seiten + 4 Seiten Umschlag stärkeres Papier olivgrün auf graubeige [Außentitelei mit Spiegel 9,5 x 3,6 graubeige auf olivgrün, 3 Leerseiten] + 4 Seiten Vorspann [Innentitelei, Leerseite, Orchesterlegende italienisch + Spieldauerangabe [10'] englisch + Transpositionshinweise englisch-französisch-deutsch >All transposing instruments are written in C, Piccolo one octave lower and Double / Basses one octave higher than they sound, Celesta at actual pitch. / Tous les instruments tranpositeurs sont écrits en ut, Petite Flute une octave plus bas / et Contre-basses une octave plus haut que le ton véritable, Celeste seIon le ton veritable. / Alle transponierenden Instrumente sind in C notiert, Kleine Flöte eine Oktave tiefer / und Kontrabässe eine Oktave höher aIs sie klingen, Celesta klingt wie notiert.<, Leerseite] ohne Nachspann; Kopftitel in Verbindung mit kursiver Widmung >MOVEMENTS / for Piano and Orchestra / to / Margrit Weber<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 1] oberhalb und neben unpunktiert römischer Satznummer >I< rechtsbündig zentriert >IGOR STRAWINSKY / 1958-59<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel rechtsbündig > [#] All rights reserved [/]< linksbündig >© 1960 by Hawkes & Son (London), Ltd.<; Platten-Nummer >B. & H. 18676<; Kompositionsschlussdatierung S. 20 >July 30th 1959<; Ende-Nummer S. 20 halbrechts mittig >5·63 L & B<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel neben linksbündigem Rechtsschutzvorbehalt mittig halbrechts >Printed in England< S. 20 linksbündig als Endevermerk >Lowe and Brydone (Printers) Limited, London<; // (1963)

91-4Alb Stravinsky* / И. СТРАВИНСКИЙ // IGOR STRAVINSKY / ŒUVRES POUR PIANO / VOLUME / II / EDITIONS MUSIQUE MOSCOU · 1969 // ИГОРЬ СТРАВИНСКИЙ / СОЧИНЕНИЯ ДЛЯ ФОРТЕПИАНО / ТОМ / II / ИЗДАТЕЛЬСТВО МУЗЫКА · МОСКВА · 1969 // [Rьckendeckel] ИГОРЬ СТРАВИНСКИЙ 2° СОЧИНЕНИЯ ДЛЯ ФОРТЕПИАНО // (Album 1,7 x 21,7 [22,6] x 28,9 [29,5] ([Lex. 8°]); 212 [212] Seiten + 4 Seiten Einband Kunstleder [Außentitelei cremeweiß auf schwarz, 2 Leerseiten rot, Leerseite schwarz mit Preisangabe cremeweiß seitenoberhalb linksbündig >3 р. 51 к.< + Vignette mittenzentriert 1,4 x 1,6 gekastet Initiale >M< mit stilisierter Violinschlüsselform cremeweiß] + 6 Seiten Vorspann [Leerseite rot, Leerseite weiß, Leerseite mit Vignette mittenzentriert 1,4 x 1,6 gekastet Initiale >M< mit stilisierter Violinschlüsselform, Innentitelei französisch, Innentitelei russisch, Herausgeberangabe russisch >Составлние и редакция / А. КОНДРАТЬЕВА и К. СОРОКИНА< französisch >Complétés et rédigés par / A. KONDRATJEV et K. SOROKINE<] + 6 Seiten Nachspann [Anmerkungsseite >ПРИМЕЧАНИЯ< mit Hinweisen auf Werkentstehungsjahre und Widmungen russisch, Leerseite, Inhaltsverzeichnis >СОДЕРЖАНИЕ< russisch, Impressum russisch >Индекс 9-4-4< mit Namensnennungen >Редактор А. Бакулов/ Художник В. Антипов/ Худож, редактор А. Головкина/ Техн. редактор С. Белоглазова< und aufgeschlüselten Format- und Herstellungsangaben, Leerseite, Leerseite rot]; Nachdruck S. 196-201 (I), 202-203 (II), 204-205 (III), 206-207 (IV), 209-212 (V); Kopftitel russisch-französisch >ДВИЖЕНИЯ [#] MOUVEMENTS / дла фортепиано с оркестром [#] pour piano et orchestre <; unpunktiert rцmische Nummern als Satzangaben; Platten-Nummer 6089; Bogenkennzeichnungen unterhalb Notenspiegel linksbьndig S. 2 >2 Стравинский, фортепиано Т. II<, S. 29, 45, 61, 77, 93, 109°°, 125, 141, 157, 173, 189, 193, 201 >3 Стравинский, фортепиано Т. II< fortlaufend bis >15 Стравинский, фортепиано Т. II<; ohne Autorenangabe, Rechtsschutzvorbehalte und Originalverlegernennung auf den Notentextseiten, ohne Endevermerke) // 1969

° senkrecht zum Text stehend.

°° Bogenkennzeichnung >9< statt >8< original, die Markierung mit >9< auf S. 125 zählt numerisch richtig weiter.

* stilisierter Namenszug im Prägeverfahren erhaben grauschwarz auf schwarz mit seitengroßem Anfangsbuchstaben.


K Cat­a­log: Anno­tated Cat­a­log of Works and Work Edi­tions of Igor Straw­in­sky till 1971, revised version 2014 and ongoing, by Hel­mut Kirch­meyer.
© Hel­mut Kirch­meyer. All rights reserved.
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