K064 Zirkus Polka

english K064 Circus Polka

K64 Circus Polka

composed for a young elephant – Circus Polka, komponiert für einen jungen Elefanten – Circus Polka, composé pour un jeune éléphant – Circus Polka, composta per un giovane elefante

Titel: Die Bezeichnung ‚young elephant’ ist wohl als verschwiegener Scherz zu verstehen. Die Leit-Elefantin (‚Old Modoc’) war keineswegs mehr jung.

Besetzung: Fassung Band original* (Raksin): 8 Flutes/Piccolo, 1 Solo 1st B-flat Clarinet, 1 Solo 2nd B-flat Clarinet, 5 1st B-flat Clarinets, 5 2nd B-flat Clarinets, 4 E-flat Alto Saxophones, 2 E-flat Baritone Saxophones, 1 Solo 1st B-flat Cornet, 1 Solo 2nd B-flat Cornet, 3 1st B-flat Cornets, 3 2nd B-flat Cornets, 3 3rd B-flat Cornets, 2 1st F Horns, 2 2nd F Horns, 2 1st Trombones, 2 2nd Trombones, 1 3rd Trombone, 1 4st Trombone, 1 1st Euphonium (Baritone B. C.), 1 2nd Euphonium (Baritone B. C.), 3 1st Tubas, 3 2nd Tubas, 3 Snare Drum/Xylophone, Bass Drum/Cymbals, 1 Hammond Organ [8 Flöten (große Flöten einschließlich Piccolo), 12 Klarinetten in B (1. und 2. Solo-Klarinette, 5 Erste Klarinetten, 5 Zweite Klarinetten), 4 Alt-Saxophone in Es, 11 Kornetts in B (1. und 2. Solo-Kornett, 3 Erste Kornetts, 3 Zweite Kornetts, 3 Dritte Kornetts), 4 Hörner in F (2 Erste Hörner, 2 Zweite Hörner), 6 Posaunen (2 Erste Posaunen, 2 Zweite Posaunen, je 1 Dritte und Vierte Posaune), 2 Euphonien [Bariton] (je 1 Erstes und Zweites Euphonium [Bariton]), 6 Tuben (3 Erste Tuben, 3 Zweite Tuben), Kleine Trommel einschließlich Xylophon, Große Trommel einschließlich Becken, Hammond-Orgel; Fassung Erstausgabe ** (Raksin): 3 Flutes/Piccolo, 2 Solo Clarinets I, 2 Solo Clarinets II, 2 Clarinets I, 2 Clarinets II, 1 Alto Saxophone, 1 Bariton Saxophone, 2 Solo Cornets I, 2 Solo Cornets II, 2 Cornets I, 2 Cornets II, 2 Cornets III, 1 Baritone I, 1 Baritone II, 2 Horns I, 2 Horns II, 1 Trombone I, 1 Trombone II, 1 Trombone III, 1 Trombone IV, 1 Tuba I, 1 Tuba II, 2 Snare Drums, 2 Cymbals [3 große Flöten einschließlich Piccolo, 2 x 2 Solo-Klarinetten I und II, 2 x 2 Klarinetten I und II, Alt-Saxophone, Bariton-Saxophon, 2 Solo-Kornetts I, 2 Solo-Kornetts II, 2 Kornetts I, 2 Kornetts II, 2 Kornetts III, Bariton I und II, 2 x 2 Hörner I und II, 4 Posaunen I bis IV, 2 Tuben I und II, 2 Trommeln mit Schnarrsaiten, 2 Becken]; Orchesterfassung Strawinsky: Piccolo Flute, Flute, 2 Oboes, 2 Clarinets in A, 2 Bassoons, 4 Horns in F, 2 Trumpets in B b, 3 Trombones, Tuba, Timpani, Percussion (Snare Drum, Bass Drum, Cymbals), Strings (Violin I, Violin II***, Viola***, ‘Cello***, Bass****) [kleine Flöte, große Flöte, 2 Oboen, 2 Klarinetten in A, 2 Fagotte, 4 Hörner in F, 2 Trompeten in B, 3 Posaunen, 1 Tuba, Pauken, Schlagzeug (kleine Trommel, große Trommel, Becken), Streicher (Erste Violinen, Zweite Violinen***, Bratschen***, Violoncelli***, Kontrabässe****)].

* 61 [60] Musiker.

** 39 Musiker.

*** Zweite Violinen, Bratschen und Violoncelli zweifach geteilt.

**** mit Solo-Kontrabass.

Aufbau: Die Circus Polka ist ein einsätziges, für gleichmäßig durchgehaltenes Tempo Viertel = 100 metronomisiertes kurzes Orchesterstück überwiegend in E-Dur und im Zweiviertel-Metrum ohne choreographische Hinweise und, trotz Titel, bis auf zwei Takte ohne Polka-Rhythmus.

Aufriss

Viertel = 100 (168 Takte = Ziffer 71 bis Ende Ziffer 30)

[1.] E-Dur-Teil a tempo Viertel = 100 (14 Takte = Takt 1-14 = Ziffer 71 bis Ende Ziffer 1 7mit ritardando auf 1 7) {A}

[2.] E-Dur-Teil (53 Takte = Takt 15-67 = Ziffer 2 bis Ende Ziffer 11 6{B}

[3.] Fis-Dur-Teil (29 Takte = Takt 68-96 = Ziffer 12 bis Ende Ziffer 16 5{C}

[4.] Es-Dur-Teil (12 Takte = Takt 97-108 = Ziffer 17 bis Ende Ziffer 18 6{D}

[5.] E-Dur-Teil (29 + 5 Takte = Takt 109-142 = Ziffer 19 bis Ende Ziffer 25 4) {B/D}

[6.] B-Dur-Teil (9 Takte = Takt 143-151 = Ziffer 26 bis Ende Ziffer 27 5) {E}

[7.] E-Dur-Teil (17 Takte = Takt 152-168 = Ziffer 28 bis Ende Ziffer 30 6) {F}

{ } = Analyse-Buchstabe für nachfolgenden Abschnitt Stil .

Stil: Das tonal gearbeitete Stück aus Introduktion, der eigentlichen Tanznummer und einem kurzen Final-Höhepunkt gehört zur Gattung der Grotesken, berücksichtigt aber formal den Zweck einer Zirkusnummer. Die ersten 14 Takte {A} bilden eine Art Introduktion, während der die Tiere oder Darsteller in die Arena einlaufen oder eintanzen können. Das Ritardando des letzten Taktes Ziffer 1 7erhöht die Spannung auf den zweiten E-Dur-Komplex {B} mit seiner klaren, dem 1. Horn übergebenen Melodieführung, dem elefantenartigen Stampfrhythmus der tiefen Streicher im bis auf den um einen Viertelwert erweiterten letzten Takt streng durchgehaltenen Zweiviertel-Takt, der nur einmal bei Ziffer 9 4(Takt 40) für einen halben Takt in ein rallentando gerät, das den Nachgedanken einleitet. Die 29 Takte der Fis-Dur-Partie {C} stehen ebenfalls im Zweiviertel-Takt, der wie zuvor im letzten Takt der Partie wieder um einen Viertelwert gelängt wird. Nach einem kurzen, im wesentlichen von den hohen Flöten bestimmten kurzen Zwischenspiel {D} von 22 Takten = Ziffer 17 bis Ende Ziffer 18 6ebenfalls im Zweiviertel-Takt kehrt die Polka, die keine ist, bei Ziffer 19 nach E-Dur zurück und wiederholt für 29 (genau: 29 und einen halben) Takte den zweiten E-Dur-Komplex {B}, um dann über eine fünftaktige Klausel {D} in das Zitat eines Militärmarsches von Franz Schubert überzuleiten. Seine parodierende Verfremdung als Finale und gleichzeitig wirkungsvollen akustischen Höhepunkt des Stückes umfasst einen neuntaktigen B-Dur-Teil {E}, an dessen Ende er nach E-Dur moduliert, und einen dazugehörenden siebzehntaktigen E-Dur-Teil {F}, mit dem das Stück schließt. Nur die ersten beiden Takte dieses Schlussstücks (Takt 152+153 = Ziffer 28 1-2) lassen einen rudimentären Polka-Rhythmus erkennen, der aber so stark vom durchschlagenden Miltärmarsch überlagert wird, dass er nur im Material zu sehen, nicht aber als Tanz (Polka) zu hören ist.

Das Schubert-Zitat

Das Marsch-Zitat, das bei Ziffer 26 mit vollem Orchester Fortissimo und Überraschungseffekt einsetzt, entstammt dem dritten der drei Militärmärsche Op. 51 (Deutsch-Verzeichnis 733), die Franz Schubert [1826] für Klavier vierhändig geschrieben hat. Die Schubert-Adaptation erstreckt sich über einen in 5 Ziffern fünfteilig aufgegliederten Komplex von 26 Takten, die das Finale der Zirkus-Polka bilden. Strawinsky übernimmt zunächst (Ziffer 261-4) die ersten vier Takte des Primo-Parts (Takte 7 bis 10) der Schubertschen Fassung und wandelt die aufwärts gerichtete Schnörkelbewegung des 4. Taktes im zweiten Komplex (Ziffer 271-5) in die für das Ballett typische Stoßbewegung um. Der dritte und vierte Komplex (Ziffer 281-7, 291-4 und 301) verlagert die Marschmotivik von Ziffer 26 in die dominierenden Blechbläser, so dass sich die Wirkung noch erhöht. Der letzte Komplex (Ziffer 301-6) löst sich bis auf die letzten beiden Takte von der unmittelbaren Schubert-Vorlage und schließt fortissimo und fortississimo. – Das Marsch-Zitat ist, einer Äußerung Strawinskys folgend, nicht parodistisch gemeint.

Widmung: keine Widmung verzeichnet.

Dauer: etwa 3' 28".

Entstehungszeit: Klavier-Fassung: Hollywood 5. bis 15. Februar 1942; Raksin-Fassung Blasorchester: nach dem 5. Februar 1942; Orchesterfassung Strawinsky: zwischen (vermutlich) Februar und dem 5. Oktober 1942.

Uraufführung: szenisch / Fassung für (Zirkus-)Band: 9. April 1942 im Madison Square Garden von New York City mit der Elefantendame Old Modoc [Bessie] als Primaballerina, dem Zirkus-Ballett in Verbindung mit einem Elefanten-Ballett Corps des Eléphants , mit den Kostümen von Norman Bel Geddes, dem Bühnenbild von John Murray Anderson, in der Choreographie von George Balanchine, mit der Ringling Brothers' Circus Band unter der Leitung von Merle Evans als Bandmaster; konzertant / Orchesterfassung: 13. Januar 1944 im Sanders Theatre von Cambridge in Massachusetts mit dem Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Igor Strawinsky.

Uraufführungsproblematik: Die Elefantennummer mit der Strawinsky-Musik wurde damals 425 mal gezeigt. Diese Zahl darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es möglicherweise Aufführungsprobleme gegeben hat. Elefanten reagieren erfahrungsgemäß auf Musik mit träumerischen Inhalten, auf Walzer und auf Militärmusik am besten, sofern sich dieses im tonalen Bereich und in einem überschaubaren Metrum bewegt. Sobald die Musik ins Polyrhythmische oder Polymetrische übergeht, werden die Tiere unsicher, wie Elefantenkenner behaupten, und sobald gar Polytonalität ins Spiel kommt, fühlen sie sich aus ihrem gewohnt friedfertigen Umfeld heraus angegriffen und versuchen davonzulaufen. So soll es im Zirkus zu mehrfachen Ausbruchsversuchen der Elefanten gekommen und ein Stampedo nur mit Mühe verhindert worden sein, weil sich die Tiere von der Strawinsky-Musik bedroht fühlten. Ob sich dies wirklich so dramatisch abgespielt hat, bleibe dahingestellt, ist aber eher fraglich, obwohl es in der Zirkus-Polka durch die Art der Akzentuierung mitunter rhythmische Umwürfe gibt. Neue Musik als ein Medium, das zum Beispiel Stallkühe veranlasst, weniger Milch zu geben, oder andere Haustiere in den Stress treibt, ist längst zu einem wohlfeilen polemischen Topos geworden. Dieselbe Quelle (Beal) behauptet auch, es habe sich keineswegs um eine schöne Dressurnummer gehandelt, sondern die Elefanten seien durch die ihnen zugeschneiderte tutuartige Bekleidung mit Frauenröcken lächerlich gemacht worden. Dass es sich bei der Konzeption des Elefantenballetts um eine komische Nummer gehandelt haben muss - sonst hätte Strawinsky die Musik ganz anders angelegt und auch auf die komische, sehr wirkungsvolle und keineswegs bloßstellende Marscheinlage verzichtet -, wird in dieser Quelle nicht einmal angedeutet, so dass der Verdacht aufkommt, der tierliebende, aber sichtlich humorlose Berichterstatter habe die Zusammenhänge weder verstanden noch verstehen wollen*. Es ist bei der Arbeitsweise Strawinskys ausgeschlossen, dass er sich nicht um psychologische Hintergründe gekümmert, sich nicht über Tanzformen unterrichtet haben sollte, auf die Elefanten ungut reagieren. Zu solchen Tanzformen zählen Dresseure offensichtlich auch die Polka. Es würde zum Strawinskyschen Witz durchaus passen, eine Elefanten-Nummer gerade deshalb Polka zu nennen, weil sie keine Polka ist, ausgenommen jene zwei Takte, die man dafür in Anspruch nimmt, ohne sicher zu sein, dass ihnen der Polka-Rhythmus nicht eher zufällig als Marschkontrasubjekt unterlief. Auch verlangt das virtuose Spiel zwischen Solo- und Ensembleszenen Absprachen zwischen Choreograph und Komponist, denen zwangsläufig solche zwischen Choreograph und Elefanten-Dresseur vorausgegangen sein müssen. Möglicherweise war die Nummer schwierig, was aber erfahrungsgemäß einen Dresseur eher reizen müsste. Wäre sie wirklich gefährlich gewesen, hätte der Zirkus sie niemals ins Programm genommen; wäre sie abstoßend gewesen, hätte man sie nicht 425 mal spielen können. Nach Ablauf der Aufführungsrechte erfuhr die Balanchine-Produktion für den Zirkus keine Wiederholung. –

Probleme gab es offensichtlich auch mit der Zirkus-Band. Die Partitur war ihr zu schwierig bzw. zu ungewöhnlich, so dass sie sich mit zusätzlichen Übezeiten belastet sah und dafür eine höhere Gage verlangte. Es kam zum Streit und zum Streik, bis man sich einigte.

* Beteiligt waren 50 (fünfzig) Elefanten, die im Kreis liefen und von Old Modoc angeführt wurden. Neben jedem Elefanten ging ein Elefantenführer, auf jedem Elefanten stand ein junges Mädchen in Pose, auf Old Modoc Vera Zorina selbst.

Bemerkungen: George Balanchine war so oft verheiratet, dass man witzelte, er könne mit seinen geschiedenen Frauen eine Ballett-Kompanie gründen. Im Frühjahr 1942 hieß seine Frau Vera Zorina, die von Strawinsky hochgeschätzte Uraufführungsdarstellerin der Titelrolle von Perséphone und spätere Frau des langjährigen Präsidenten von Columbia Records Goddard Lieberson, die als Produktionsleiterin die Schallplatten-Ausgabe von 1981/82 betreute. Damals arbeitete sie im Zirkus Barnum und Bailey mit Elefanten. Eine der Elefantenkühe muss geradezu überwältigende Zirkustalente gehabt haben und war dafür weithin berühmt. Sie trug den Namen Modoc, auch Old Modoc genannt. Ob es Balanchines Idee oder die Idee von Ringling Brothers war, ein Elefantenballett mit Modoc im Mittelpunkt zu choreographieren, bleibe dahingestellt. Jedenfalls erhielt Balanchine den Auftrag dazu und dieser wieder wendete sich, was nahelag, an Strawinsky, nachdem man ihm seitens des Zirkus die Musik freigestellt hatte. Das entscheidende Telephongespräch zwischen Balanchine und Strawinsky wird in der Strawinsky-Literatur als Kuriosität weitergegeben (Strawinsky: What kind of music? - Balanchine: A polka . - St: For whom? - B: Elephants. - St: How old? - B: Young - St: If they are very young, I'll do it. ). In der Rückerinnerung spricht Strawinsky von der Soloelefantin immer als von einem Tier mit dem Namen Bessy, nie Modoc . Er habe sie später besucht und ihr die Hand = Fuß geküsst. Strawinskys Klaviermanuskript wurde, wie die Originaldatierung zeigt, am 5. Februar 1942 abgeschlossen. Die Einrichtung für die Zirkus-Band besorgte nicht er selbst, sondern David Raksin. Wie aus einem Schreiben Strawinskys an Ernest Voigt vom 13. April 1942, also nur vier Tage nach der Uraufführung hervorgeht, hatte der Zirkus die Aufführungsrechte für ein Jahr erhalten. Die Bedingungen finden sich in einem Schreiben Strawinskys an den Zirkus-Geschäftsführer Milton Bender vom 31. Januar 1942 zusammengefasst. Einen Auszug daraus schickte er am 2. Mai 1942 an Voigt. Vom Verlag Associated Music Publishers hatte er 250 Dollar zu beanspruchen und zusätzlich 125 Dollar Materialkosten, die allerdings die Materialkosten für die Danses concertantes einschlossen, für die er 500 Dollar erhielt, wie aus Briefen vom 13. und 25. April 1942 an Voigt hervorgeht. Aus späteren Äußerungen Strawinskys lässt sich schließen, dass er weder je das Elefantenballett gesehen noch die Raksin-Orchestrierung gehört hat. Er stellte seine eigene symphonische Version bis zum 5. Oktober 1942 fertig. Auch diese Datierung ergibt sich aus dem erhaltenen Manuskriptmaterial. Der Druck zog sich aus mehreren Gründen etwas zähflüssig hin, nicht nur, weil Strawinsky überlastet war. Am 24. Oktober 1942 befand er sich im Besitz der grünen Korrekturen der Klavier-Solo-Bearbeitung, die er unverzüglich nachsah und bis zum 1. November durch seine Bekannte Marcelle Manziarly nach New York hatte zurückbringen lassen können. Das Stimmenmaterial der Orchesterfassung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht druckfertig. Strawinsky hatte die Bekanntschaft einer Studio-Gruppe von Orchester-Musikern gemacht, die sich wöchentlich trafen, um neue Partituren durchzuspielen. Mit ihnen hatte er sich zum Anhören der Polka etwa um den 10. November herum verabredet, um anschließend das Material für den Verlag fertig zu stellen, in the best condition, wie er Voigt gegenüber am 1. November versicherte. Strawinsky wurde aber für einige Tage von einer leichten Grippe heimgesucht, so dass er die Probe ausfallen lassen musste. Das Vorhaben kam dann gar nicht mehr zustande, weil die kriegsbedingt verordnete Benzinrationierung die Musikertreffen unterband. Strawinsky wurde dadurch gezwungen, alle Stimmen Note für Note ohne Hörvergleich selbst durchzusehen, was ihn, wie er klagte, sehr viel Zeit kostete. Er wollte die drängende Arbeit aber nicht durch einen anderen erledigen lassen, weil er dem Verlag eine fehlerfreie Arbeit in vollendeter Form ( perfect shape ) versprochen hatte, wie er am 12. Dezember in einem Entschuldigungsbrief an Voigt mit dem wohl ironisch zu verstehenden Nachsatz So now you can go ahead in confidence (So nun dürfen Sie in Vertrauen vorwärtsstreben . . .) schrieb. Andere Probleme kamen hinzu, weil ganz allgemein die Aufmachung zu klären war, in der seine neuen Werke bei Associated Music Publishers erscheinen sollten. So dauerte es bis August des nächsten Jahres 1943, bis der Partiturdruck neu zur Diskussion stand. Es muss allerdings Manuskriptschwierigkeiten gegeben haben, möglicherweise war etwas nicht aufzufinden. Denn dem Antwortschreiben Strawinskys an Voigt vom 30. August 1942 lässt sich entnehmen, dass man Strawinsky den Vorschlag gemacht hat, die Partitur als Faksimile zu veröffentlichen. Er war damit sehr einverstanden, benötigte dazu aber sein Manuskript, worüber sich Strawinsky wunderte, weil der Verlag doch eine Fülle von Kopien besitzen musste. Aber am 5. September 1943 schickte Strawinsky sein mit Bleistift geschriebenes Originalmanuskript zur Photographie an Hugo Winter mit der Bitte, es möglichst schnell und gehörig versichert zurückzusenden. Zu diesem Zeitpunkt hatte es wohl Personalverschiebungen im Verlag gegeben. Nicht mehr Ernest Voigt erscheint als Briefpartner, sondern Hugo Winter, Arthur Mendel, Gretl Urban. Im Brief vom 24. September, ebenfalls an Winter, verweist er auf die Absendung des Manuskriptes mit Datum 16. September. Ob es sich um ein zweites Manuskript gehandelt hat oder um eine falsche Datierung geht aus dem bisher bekannt gewordenen Briefwechsel nicht hervor. Es müssen Absprachen getroffen worden sein, das Manuskript nicht zurückzuschicken, sondern Strawinsky selbst zu geben, wenn er in New York sei. Im Oktober änderte Strawinsky aber seine Reisepläne. Statt wie beabsichtigt nach New York zu kommen und dort selbst tätig zu werden, bat er Arthur Mendel am 12. Oktober 1943, ihm das Manuskript zusammen mit den Korrekturen nach Hollywood zu schicken. Für die Korrekturen brauche er nicht viel Zeit, zumal er am 13., 14. und 15. Januar 1944 seine Polka in Boston dirigiere. Es läge, so schreibt er, in beider Interesse, das Erscheinen der Partitur noch in diesem Jahr 1943 zu bewerkstelligen. Radio Boston, so geht aus einem Brief Strawinskys an Winter vom 3. Dezember hervor, sendete das Konzert am 15. Januar ab 20 oder 20.30 Uhr. Vermutlich hat Winter von dieser Sendung eine Aufnahme bekommen. Dies lässt sich aus einem Disput Kussewitzky-Strawinsky-Winter schließen, zu dem sich Strawinsky mit Brief vom 11. Februar 1944 äußerte. Danach war Kussewitzky von den Stücken, die Strawinsky in Boston dirigierte, sehr beeindruckt und wollte sie selbst dirigieren und die Zirkus-Polka auf Schallplatte aufnehmen. Strawinsky zeigte sich davon nicht sehr begeistert, noch weniger, als er erfuhr, dass Kussewitzky die Wiederholung nicht, wie von Strawinsky vermutet, im Laufe des Jahres ansetzte, sondern gleich am andern Tag, also am 16. Januar. In diesem Zusammenhang bat er Winter, an Kussewitzky seine Aufnahmen der norwegischen Stücke und der Zirkus-Polka zu schicken, damit dieser ein authentisches Dokument in Händen halte und somit für Änderungen kein Raum mehr gegeben sei. Doch der Druck zog sich über den Winter 1943/44 hin, und das Manuskript reiste weiter ständig hin und her. Wie aus einem Schreiben Strawinskys an Gretl Urban vom 30. Januar 1944 mit leicht ironischem Anflug hervorgeht, hatten die bis dahin erfolgten Manuskript-Rundreisen ( round trips ) Los Angeles-New York bislang kein erfreuliches Ergebnis ( no appreciable result ), und der ordentliche Strawinsky ärgerte sich vor allem über etliche Eselsohren und Verletzungen der Seitenecken des Autographs, was ihn veranlasste, den Verlag um etwas mehr Sorgfalt beim Verpacken des Manuskriptes zu bitten. Der hatte inzwischen auf Grund schlechter Erfahrungen mit den photographischen Ergebnissen etwa bei Hindemithpartituren vom Projekt einer Manuskriptfaksimilierung wieder Abstand genommen, trug sich aber neuerlich mit solchen Überlegungen. Bis Ende März 1944 erhielt Strawinsky die endgültigen Korrekturen, und war wieder mit mancherlei nicht einverstanden, wie sein Brief an Winter vom 27. März 1944 bezeugt. Die Bezifferungszahlen waren ihm viel zu groß geraten und er wünschte ihre Verkleinerung auf die herkömmliche Größe, außerdem verlangte er auf jeder Seite vor jedem System das Instrument einzutragen und nicht nur, wie häufig praktiziert, bloß auf der ersten Seite. Die Erledigung überließ er nicht dem Verlag, sondern er verlangte eine neue Kopie, um sich von der Korrektur in seinem Sinne vor dem endgültigen Druck zu überzeugen. Vom Verlag verlangte er, das bisherige Material als fehlerhaft zu vernichten und durch richtige Stimmen zu ersetzen.

Bedeutung: Als Komposition zählt die erfolgreiche Zirkus-Polka zu den liebenswürdigen Nebensächlichkeiten Strawinskys. – Wohl spielte sie in einem ganz anderen Sinne eine Rolle. Bis zum Generalvertrag mit Boosey & Hawkes 1947 hatte Strawinsky keinen ausschließlichen Verleger. Die Verlagsverbindung zu Jurgenson in Moskau war mit der russischen Revolution beendet worden. Mit dem Nachfolgeverleger Forberg lag er in Streit. Der Schweizer Henn-Verlag war nur eine kriegsbedingte Übergangslösung gewesen. An dessen Stelle trat der englische Verlag Chester, mit dem er sich wie mit keinem anderen Verlag aus Gründen überworfen hatte, an denen Strawinsky die geringste Schuld trug. Hansen in Kopenhagen spielte eine gute, aber nur eine Nebenrolle und war in den Vereinigten Staaten außer Sichtweite. Der Verbindung mit dem Russischen Musikverlag, der als Gründung der beiden Kussewitzkys in Berlin saß und bis dahin die meisten Werke verlegt hatte, standen einmal die politischen Ereignisse in Deutschland nach 1933, dann der mangelnde Rechtsschutz entgegen, der die amerikanischen Raubdrucker ins Geschäft brachte, am Ende die Auflösung der deutschen Zentrale. Zum deutschen Schott-Verlag in Mainz hatte sich dank der Beziehungen zu Dr. Ludwig Strecker inzwischen ein besonders gutes Verhältnis aufgebaut, das der gemeinsam verlorene Feuervogel-Prozess eher noch enger werden ließ. Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass bei politisch ungestörter Entwicklung Strawinsky sich hätte zwischen Kussewitzky und Strecker entscheiden müssen und vermutlich Schott Strawinskys Hauptverleger geworden wäre. In Amerika musste er die Verlagsbeziehungen keineswegs neu aufbauen; denn sein neuer Ansprechpartner Associated Music Publishers in New York war Schotts amerikanischer Interessenvertreter auch während des Krieges. Bis dahin spielte Boosey & Hawkes in London für Strawinsky noch keine Rolle. Strawinsky sah jetzt in Associated Music Publishers sein eigentliches verlegerisches Gegenüber. Die damit verbundene Editionsproblematik wurde an der Zirkus-Polka ausgetragen, weil Strawinsky für seine Werke eine ausschließlich ihnen vorbehaltene Aufmachung anstrebte. Deshalb passte ihm der Vorschlag Voigts gar nicht, die Zirkus-Polka auf dem Titelblatt mit einer Illustration zu versehen. Aus Strawinskys Ablehnungsschreiben vom 18. November 1942 an Ernest Voigt geht nicht hervor, an was für eine Illustration Voigt gedacht hatte. Strawinsky bezieht sich auf eine Drahtnachricht, nicht auf einen vorliegenden Entwurf. Aber in dem Versuch, die Zirkus-Polka anlassgemäß hübsch auszustatten, wird man kaum in der Annahme fehlgehen, sich die Illustration als Elefantendarstellung oder als einen Dressurakt mit einem oder mehreren Elefanten zu denken. Der Schott-Verlag wird später in der Tat seine Klavier-Fassungen mit einem einen Zylinderhut tragenden befrackten männlichen Dresseur mit Peitsche verzieren, der einen Elefanten ’Männchen machen’ lässt. Aber auch Schott brachte diese Strichätzung nur in Verbindung mit den Tastenausgaben, nicht in Verbindung mit Taschenpartiturausgaben; denn diese waren titelbildlich nach einer verbindlichen Text- und Farbmusterschablone genormt und vertrugen keine derartige Abweichung. Daher wies Strawinsky den Vorschlag Voigts ab. Strawinsky wünschte eine Titelbildschablone, die für alle seine Werke identisch blieb und schon in der Aufmachung auf Strawinsky als Verfasser hinwies. Stimmte er einer Illustration zu, so konnte sie nur nach Voigts Verständnis für ein bestimmtes Werk gelten, hier der Elefanten-Polka, um beim nächsten Mal entweder durch eine andere oder aber auch überhaupt nicht ersetzt und nur entfernt zu werden. Voigts Vorschlag, der ungewollt seine Pläne durchkreuzte, machte ihn offensichtlich nervös, und so hatte er es plötzlich sehr eilig. Bereits am 7. Dezember 1942 schickte er Voigt eine geänderte Titelseite und legte ihm ein von seinem Malerfreund Eugene Berman entworfenes Blattmuster bei, das er als eine Art von Warenmuster auf allen künftigen Ausgaben seiner Werke, die von Associated Music Publishers veröffentlicht wurden, angebracht wissen wollte. Die Papierfarbe ließ er den Verlag zwischen dem von Voigt bevorzugten hellgrau, elfenbeinfarben, beige oder weiß wählen. Strawinsky verlangte vor dem endgültigen Druck ein Muster und bittet vor allem auch um Rückgabe des von Berman ihm gewidmeten und signierten valuable sketch (wertvollen Vorlage).

Fassungen: Es hat mehr Fassungen und Bearbeitungen der originalen Zirkus-Polka gegeben als bei Associated Music Publishers und dann bei Schott erschienen sind. Aus einem Brief Strawinskys vom 15. Februar 1944 an Winter geht hervor, dass ein amerikanischer Sergeant namens Robert Weatherly von der Air Force Band bei Strawinsky um die Möglichkeit des Erwerbs der Band-Fassung nachsuchte, weil er von der Musik begeistert war und sie aufführen wollte. Strawinsky verwies ihn an Associated Music Publishers und schickte ihm die Band-Fassung, bei der es sich um die Raksin-Fassung gehandelt haben muss. – Angetan war Strawinsky von der Violintranskription des Geigers Sol Babitz. Sein darauf bezüglicher Brief an Ernest Voigt von Associated Music Publishers vom 28. Juni 1942 kann so gelesen werden, als ob der Verlag auf eine entsprechende Arbeit von Samuel Dushkin gehofft hätte, die aber ausblieb. Trotz seiner Freundschaft mit Dushkin, so schreibt Strawinsky an Voigt, sehe er keine Veranlassung, auf eine eventuelle Transkription durch Dushkin zu warten, wenn man Babitz an der Hand habe. Strawinsky erfuhr aus einem Brief des Verlages vom 25. Juni 1942, dass man die Babin-Fassung für zwei Klaviere in Auftrag gegeben habe, und zeigte sich darob sehr erfreut, hatte er doch ebenfalls mit Babin gearbeitet und die Transkription überwacht, wie aus seinem Schreiben vom 28. Juni 1942 hervorgeht. Die Zirkus-Polka hatte offensichtlich verschiedene Interessenten zu Transkriptionen verlockt. Strawinsky gab aber seine Einwilligung zum Druck nur dann, wenn er die jeweilige Bearbeitung kontrolliert hatte. Das war bei Babitz der Fall und auch bei Babin. Dagegen sind die Vorgänge um Dougherty, die wohl auf Verlagsbemühungen zurückgingen, ziemlich undurchsichtig. Als der Verlag den Namen Dougherty ins Spiel brachte, weigerte sich Strawinsky mit dem schlüssigen Argument, man habe die gute Babinsche Bearbeitung und er sehe keinen Sinn in der Herstellung einer weiteren. Der Verlag fragte zurück, ob er dies als eine grundsätzliche Entscheidung zu betrachten habe, was Strawinsky mit Brief vom 25. Juli 1942 bejahte. Er habe, so schrieb er, einfach keine Zeit für die Korrektur immer neuer Transkriptionen seiner Werke, und ohne diese Kontrolle gebe er keine Druckerlaubnis. Bei dieser Gelegenheit weist er noch einmal auf die Babitzsche Violin-Transkription hin, die er in den nächsten Tagen schicken werde. Trotz Strawinskys Weigerung ließ der Verlag, oder besser: Ernest Voigt, in der Dougherty-Sache nicht nach und rang Strawinsky das Zugeständnis der Aufführung eines Arrangements ab, das er nie gesehen hatte. Dougherty beging den Fehler, im Programm seinen eigenen Namen neben den Strawinskys zu drucken und dadurch augenscheinlich eine Zusammenarbeit zu unterstellen, die in Wahrheit nie stattgefunden hatte. Der in solchen Dingen überaus empfindliche Strawinsky verbat sich daraufhin derlei ein für alle Mal. Seine Einwilligung habe er ausschließlich auf die Autorität Voigts hin gegeben, er schließe auch nicht aus, dass Dougherty eine gute Bearbeitung für zwei Klaviere gemacht habe, aber das Arrangement eines Musikstücks sei nicht unbedingt auch eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten und im vorliegenden Falle schon gar nicht ( In generally an arrangement of a piece is not necessarily a collaboration and in this case by no means, one. ).Trotz der Popularität des Stückes erschienen zu Strawinskys Lebzeiten nur die beiden Ausgaben für Klavier Solo, die Babin-Transkription für zwei Klaviere und die Taschenpartitur. Das Copyright, das Strawinsky 1942 für die Klavierfassung zunächst auf seinen Namen angemeldet hatte, lag bei Associated Music Publishers und ging später auf Schott über, der es 1971 erneuerte. Die Ausgaben wurden mit meist unerheblichen Titelblatt-Änderungen weiter gedruckt. Associated Music Publishers kündigte 1943 drei Veröffentlichungen an: eine Solo-Ausgabe für Klavier für einen Dollar, eine Violin-Klavier-Ausgabe für einen Dollar (das Babitz-Arrangement) und die vierhändige Babin-Ausgabe für zwei Dollar. Die drei Ausgaben erschienen zunächst als amerikanische Drucke, wobei die Violin-Transkription von besonderer Seltenheit und bislang in keiner der großen Bestandsbibliotheken nachweisbar ist, auch nicht in London. Im amerikanischen Bibliotheksbereich besitzt die Library of Congress in Washington ein Stück. Das Belegexemplar der amerikanischen Babin-Ausgabe erhielt Strawinsky im Februar 1943, das Belegexemplar der Schottschen Taschenpartitur-Ausgabe von 1952 im April 1952. Auch die Partiturfassung wurde noch 1944 von Associated Music Publishers als amerikanischer Druck veranstaltet und für zweieinhalb Dollar verkauft. Der Vertrag mit Associated Music Publishers wurde am 19. Juni 1942 als Circus Polka for Military Band geschlossen. Strawinsky erhielt ein Honorar von 250 Dollar und die übliche Verkaufs- und Aufführungsbeteiligung bei Verbleib der Rechte für mechanische Wiedergabe, auf die er nie verzichtete. Im Januar 1943 erschien die Solo-Klavierausgabe in einer Auflagenhöhe von 1020 Stück, im Februar 1943 die Babin-Ausgabe für zwei Klaviere in einer Auflagenhöhe von 766 Stück, im März 1943 die Babitz-Ausgabe für Violine und Klavier in einer Auflagenhöhe von 775 Stück. Im Erscheinungsjahr 1943 verkaufte der Verlag 286 Klavierausgaben und verschenkte 144, 204 Babin-Fassungen und verschenkte 107, 138 Violintranskriptionen und verschenkte 100. Bis Mitte 1947 setzte er weitere 274 Klavierausgaben, 146 Babin-Ausgaben und 140 Violin-Transkriptionen ab. Spätestens Mitte Juni (das Exemplar der library of congress in Washington trägt das Eingangsdatum 30. Juli 1944) folgte die Orchesterpartitur-Ausgabe in einer Auflagenhöhe von 501 Stück. Im Erscheinungsjahr 1944 verkaufte man 32 davon und verschenkte mit 84 mehr als doppelt so viele. Bis Mitte 1947 kamen weitere 134 Verkäufe hinzu. Zu dieser Zeit lagen also noch erhebliche Bestände im Stock, so dass keine Neuauflagen erforderlich wurden. Bei Schott in London wurden zwischen 1953 und 1958 nur 64 Ausgaben für Solo-Klavier und 91 Ausgaben für zwei Klaviere abgesetzt. Von der Londoner Schott-Auflage waren noch 655 beziehungsweise 760 im Stock. Später, als die Drucke vom Mainzer Schott-Verlag verantwortet wurden, gingen die Geschäfte besser.

Druckaufträge Schott Mainz: Die Originalfassung der Circuspolka, also die Klavierausgabe , erfuhr bei Schott-Mainz bis Ende des Todesjahres Strawinskys 1971 insgesamt 6 Auflagen mit jeweils 500 Stück Auflagen-Höhe (Druckaufträge 5. Januar 1951; 10. Dezember 1953; 28. April 1958; 10. Juni 1963; 9. Januar 1967; 13. April 1971). Zu diesen 3.000 Stück kamen nach Strawinskys Tode bis zum Jahrhundert-Ende in weiteren 6 Auflagen 3.865 Exemplare hinzu. Die letzten 3 Auflagen erschienen mit einem neuen Umschlag (Druckaufträge 20. 7. 1973: 500; 6. 1. 1976: 800; 20. 8. 1980: 500; 16. 3. 1983: 1100; 5. 12. 1989: 500 [519+6]; 26. 7. 1993: 500 [540+6]). Der Absatz der Taschenpartitur fiel zu Lebzeiten Strawinskys geringer aus. In 3 Auflagen (Druckaufträge 7. April 1952: 800; 9. November 1961: 500; 11. April 1969: 500) wurden 1.800, nach dem Tode Strawinskys bis zum Jahrhundert-Ende in 5 Auflagen 2.410 Exemplare (Druckaufträge 2.5. 1972: 500; 22. 10. 1976: 500; 21. 11. 1980: 500; 9. 5. 1985: 600; 20. 4. 1993: 300 [304+6]) hergestellt. Die Zusammenhänge zwischen der Solo- und der Babin-Ausgabe bedürfen noch der Klärung; denn trotz der Verlagsankündigungen auf der Solo-Fassung (Platten-Nummer 37841; Editions-Nummer 4282) ist die Ausgabe für 2 Klaviere (Platten-Nummer 47768; Editions-Nummer 4283) bei Schott in Mainz augenscheinlich erst nach Strawinskys Tod erschienen, wofür auch die hohe Platten-Nummer spricht. Die Stichbücher verzeichnen in datumsverkehrter Reihenfolge 2 Auflagen von je 400 Exemplaren mit Druckausstoß 412 und 424 (Druckaufträge 19. 7. 1993: 400 [406 + 6); 14. 7. 1993 400 [418 + 6). Dem widersprechen aber die von Schott an Strawinsky geschickten Jahresabrechnungen, denen zufolge Schott in Mainz neben 312 Partituren in den Rechnungsjahren 1956/57 bis 1962 etwa 491 Ausgaben für zwei Klaviere verkaufte und 1957/58 eine Neuauflage der Ausgabe für zwei Klaviere in Höhe von 300, 1961/62 eine solche in Höhe von 500 Exemplaren, 1966/67 eine weitere ebenfalls in Höhe von 500 Exemplaren veranstaltete. Zwischen Juli 1964 und Juni 1969 belief sich der Verkauf auf etwas über 300 Babin-Ausgaben und etwas über 250 Partituren. Zu diesen Verkaufszahlen müssen noch die Freiexemplare hinzugerechnet werden, deren Zahl aber nicht mehr so hoch wie in der amerikanischen Anfangszeit gewesen ist. In der ersten Schott-Ausgabe der Taschenpartitur nach dem Kriege wurde das Entstehungsdatum in der Autorenangabe der 1. Notentextseite richtig mit >1942< angegeben. In der späteren Auflage beseitigte man die 2 durch eine typographisch verschiedene, eher handschriftartige und etwas zeilenverrutschte 4.

Historische Aufnahmen: New York 5. Februar 1945 mit dem New York Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Igor Strawinsky; Toronto 29. März 1963 mit dem Canadian Broadcasting Corporation Symphony Orchestra unter der Leitung von Igor Strawinsky.

CD Edition: VI/17(Aufnahme 1963).

Autographe: Die Manuskripte der Klavier- und Orchesterfassungen befinden sich in der Library of Congress Washington; über den Verbleib der Raksin-Fassung ist derzeit nichts bekannt.

Copyright: 1944 durch Associated Music Publishers, Inc., New York; 1948 durch B. Schott's Söhne Mainz.

Ausgaben

a) Übersicht

64-1 1943 Kl. Solo; Associated Music Publishers New York / Schott London; 9 S.; A.S. 194219.

64-2 1943 Kl.-4hd. (Babin); Assoc. Music Publ. New York / Schott London; 12 S.; A.S. 194225-12.

    64-2Straw ibd. [mit Eintragungen].

64-2[49] [1949] ibd.

64-3 1943 Vl.-Kl. (Babitz); Assoc. Music Publishers New York / Schott London; 11 S.; A.S. 194226.

64-4 1944 Dp; Associated Music Publishers New York; 32 S.; A.S. 194343.

    64-4Straw ibd. [mit Eintragungen].

64-5 1948 Dp-St [Raksin]; Associated Music Publishers New York; 31 S.; – .

64-6St+ZSt 1948 Stimmensatz und Separatstimmen [nicht identifiziert].

64-7 1949 Kl.; Schott London / Associated Music Publishers New York; 9 S.; A.S. 194219; 10149.

64-7[51] [1951] ibd.

64-8 1949 2 Kl.; Schott London / AMP New York; 12 S.; A.S. 194225-12; 10150.

64-9 [1951] Kl.; Schott Mainz; 9 S.; B.S.S 37841; 4282.

64-10 (1952) Tp; Schott Mainz; 32 S.; B·S·S 38096; 4274.

64-10[(61)] [(1961)] ibd..

64-10[(69)] [(1969)] ibd.

b) Identifikationsmerkmale

64-1 IGOR STRAVINSKY / / [°] / Circus Polka / [Vignette] / Piano solo [#]* $1.00 / Violin & piano [#]* 1.00 / Two pianos, four hands [#]* 2.00 / SCHOTT EDITION / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC., NEW YORK / SCHOTT & Co., LTD., LONDON // IGOR STRAVINSKY / [°] / Circus Polka / [°°] / [Vignette] / Piano solo [#]** $1.00 / Violin & piano [#]* 1.00 / Two pianos, four hands [#]* 2.00 / SCHOTT EDITION / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC., NEW YORK / SCHOTT & Co., LTD., LONDON // (Klavier-Ausgabe 22,6 x 30,5 (4° [4°]); 9 [8] Seiten als 5 lose Doppel-Einlegeblätter + 4 Seiten Umschlag als Hülle dunkelgrau auf hellgrau [Außentitelei mit Vignette 5,2 x 5,7 Frauenbüste mit lyragekröntem Kopf mittig auf vorhanggeöffneter Bühne, 2 Leerseiten, Leerseite mit schwarz-ovaler Verlags-Vignette 2,1 x 3,2 Löwe mit Mainzer Rad in den Pranken und ganz umlaufender Schrift >B · SCHOTT’S SÖHNE [#] PER MARE [#] MAINZ UND LEIPZIG [#] ET TERRAS<] + 1 Seite Vorspann [Innentitelei mit Vignette 5 x 5,5 Frauenbüste mit lyragekröntem Kopf mittig auf vorhanggeöffneter Bühne] + 1 Seite Nachspann [Leerseite]; Kopftitel >Circus Polka / composed for a young elephant<; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 2 unterhalb Kopftitel rechtsbündig zentriert >IGOR STRAVINSKY / 1942<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig >Copyright, 1942, by Associated Music Publishers, Inc.<; Platten-Nummer >A. S. 194219<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel unter Rechtsschutzvorbehalt mittig >Printed in the U.S.A.<; Kompositionsschlussdatierung >Hollywood, February 15th, 1942<; ohne Endevermerke) // (1943)

° sich mittig auf 2 Millimeter verdickender Trennstrich 5 cm waagerecht.

°° sich mittig auf 1 Millimeter verdickender Trennstrich 2,3 cm waagerecht.

* Distanzpunkte.

64-2 IGOR STRAVINSKY / [°] / Circus Polka / [°°] / [Vignette] / Piano solo [*] $ 1.00 / Violin & piano [*] 1.00 / ● Two pianos, four hands [*] 2.00 / SCHOTT EDITION / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC., NEW YORK / SCHOTT & Co., LTD., LONDON // (Ausgabe für zwei Klaviere klammergeheftet 23,5 x 30,5 ([4°]); 12 [12] Seiten + 4 Seiten Umschlag schwarz auf hellgelb [Außentitelei mit mittenzentrierter Verlagsvignette Lyragekrönter Frauenkopf mittig auf vorhanggeöffneter Bühne mit Blick zum Betrachter, 2 Leerseiten, Leerseite mit ovaler Schott-Vignette 2,6 x 3,7 Löwe mit Mainzer Rad in den Pranken und ganz umlaufender Schrift >* PER MARE ET TERRAS *<] ohne Vorspann [ohne Innentitelei] und ohne Nachspann + eingelegtem 2. Exemplar; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 1 unter Titel rechtsbündig >IGOR STRAVINSKY / 1942< linksbündig >Arranged for two pianos / by / VICTOR BABIN<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig >Copyright 1943 by Associated Music Publishers, Inc.<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig unter Rechtsschutzvorbehalt >Printed in U. S. A.<; Platten-Nummer >A.S. 194225-12<; ohne Endevermerke) // (1943)

° sich mittig auf 2 Millimeter verdickender Trennstrich 8 cm waagerecht.

°° ° sich mittig auf 1 Millimeter verdickender Trennstrich 2,3 cm waagerecht.

* Distanzpunkte.

64-2Straw

Strawinskys Nachlassexemplar in der Basler Sacher Stiftung [>IS / PM / 2248<] ist auf dem Außentitel neben dem 1. waagerechten Trennstrich mit >Igor Strawinsky / Febr I943< gezeichnet und datiert.

64-2[49] IGOR STRAVINSKY / [°] / Circus Polka / [°°] / [Vignette] / [#] Net / Piano solo* 5/– / ● Two pianos, four hands* 10/– / SCHOTT EDITION 10150 / SCHOTT & Co., LTD., LONDON / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC., NEW YORK / Printed in England. // (Klavierausgabe vierhändig [nachgeheftet] 22,9 x 29,7 ( [Lex. 8°]) [Stimme: 22,5 x 29,9]; 12 [12] Seiten + 4 Seiten Umschlag schwarz auf hellbeige [Titelei mit mittenzentrierter Verlagsvignette 5,2 x 5,5 Lyragekrönter Frauenkopf mittig auf vorhanggeöffneter Bühne mit Blick zum Betrachter, 3 Leerseiten] ohne Vorspann und ohne Nachspann + eingelegtem 2. Exemplar ohne Umschlag; Kopftitel >Circus Polka / composed for a young elephant<; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 1 unterhalb Kopftitel rechtsbündig zentriert >IGOR STRAVINSKY / 1942<; Bearbeiternennung oberhalb, neben und unterhalb Autorenangabe linksbündig zentriert >Arranged for two pianos / by / VICTOR BABIN<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig zentriert >Copyright 1943 by Associated Music Publishers, Inc. / Assigned to Schott & Co., Ltd. London.<; Platten-Nummer >A.S. 194225-12<; Herstellungshinweis S. 12 kursiv als Endevermerk > Printed in England by Angener Ltd., Acton Lane, London, W.4. <) // [1949]

° sich mittig auf 2 mm verdickender Trennstrich 5,1 cm waagerecht.

°° sich mittig auf 1 mm verdickender Trennstrich 2,3 cm waagerecht.

* Distanzpunkte.

64-3 IGOR STRAVINSKY / Circus Polka / [Vignette] / Piano solo* [#] $1.00 / ● Violin & piano * [#] 1.00 / Two pianos, four hands * [#] 2.00 / SCHOTT EDITION / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC., NEW YORK / SCHOTT & CO., LTD., LONDON // IGOR STRAVINSKY / Circus Polka / [Vignette] / Piano solo* [#] $1.00 / Violin & piano * [#] 1.00 / Two pianos, four hands * [#] 2.00 / SCHOTT EDITION / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC., NEW YORK / SCHOTT & CO., LTD., LONDON // (Violin-Klavierausgabe [nachgeheftet] 19,9 x 31,2 ( [4°]) [9" x 12"]; 11 [10] Seiten + 4. Seiten Umschlag schwarz auf lichtblau [Außentitelei mit mittenzentrierter Verlagsvignette Lyragekrönter Frauenkopf mittig auf vorhanggeöffneter Bühne mit Blick zum Betrachter, 2 Leerseiten, Leerseite mit schwarzovaler Verlagsvignette mittenzentriert 2,5 x 3,5 Löwe mit Mainzer Rad in den Pranken und beidseitigem Schriftzug > [Asterisk] PER MARE [#] ET TERRAS [Asterisk]<]] + 1 Seite Vorspann [Innentitelei] ohne Nachspann + inliegender textidentischer Violinstimme 4 [4] Seiten; Kopftitel >Circus Polka / composed for a young elephant<; Autorenangaben 1. Notentextseite paginiert S. 2 [Violinstimme paginiert S. 1] unter Kopftitel [Violinstimme unter Kopftitel neben mittig zentriert >Violin<] rechtsbündig zentriert >IGOR STRAVINSKY / 1942< linksbündig zentriert >Arranged for Violin and Piano by / SOL BABITZ<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittenzentriert >Copyright, 1943, by Associated Music Publishers, Inc., New York< [Violinstimme standidentisch]; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel unter Rechtsschutzvorbehalt mittenzentriert >Printed in U. S. A.< [Violinstimme standidentisch]; Platten-Nummer linksbündig >A.S. 194226> [Violinstimme identisch]; ohne Endevermerk) // (1944)

* Distanzpunkte.

64-4 IGOR STRAVINSKY / Circus Polka / [Vignette] / ORCHESTRA SCORE / Price $2.50 / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC., NEW YORK // (Dirigierpartitur klammergeheftet 22,9 x 30,4 (4° [4°]); 32 [32] Seiten + 4 Seiten Umschlag [Außentitelei mit Vignette 5,2 x 5,5 lyragekrönter Frauenkopf mittig auf vorhanggeöffneter Bühne mit Blick zum Betrachter, 2 Leerseiten, Leerseite mit mittenzentrierter Verlagsvignette 2,1 x 2,6 >AMP-Music<*] ohne Vorspann und ohne Nachspann; Kopftitel >Circus Polka / composed for a young elephant<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiet [S. 1] unterhalb Kopftitel rechtsbündig zentriert >IGOR STRAVINSKY / 1942<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright, 1944, by Associated Music Publishers, Inc., New York<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel rechtsbündig >Printed in U.S.A.<; Platten-Nummer >A.S. 194343<; ohne Endevermerk) // (1944)

* das Wort >Music< steht gegen den Buchstaben >P< unterhalb des Bauches senkrecht und hat als Silbe dieselbe Punktgröße wie der halbe Einzelbuchstabe.

64-4Straw

Strawinskys Nachlassexemplar ist auf dem Außentitel oberhalb und über den Namen >IGOR STRAVINSKY< hinaus mit >I Strawinsky< gezeichnet und enthält zahlreiche, für den Dirigenten bestimmte verdeutlichende Eintragungen.

64-6St Stimmensatz und Separatstimmen [nicht identifiziert].

64-7 IGOR STRAVINSKY / [°] / Circus Polka / [°°] / [Vignette] / Net / ● Piano solo [#*] 5/- / Two pianos, four hands [#*] 10/- / SCHOTT EDITION 10149 / SCHOTT & CO., LTD., LONDON / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC., NEW YORK / Printed in England. // [Innentitelei = Außentitelei] // (Ausgabe mit ungeheftet frei in den Umschlag eingelegtem Notentext 23 x 30,3 (4° [4°]); 9 [8] Seiten + 4 Seiten Umschlag dickeres Papier schwarz auf graubeige [Außentitelei mit mittenzentrierter Bildvignette 5,1 x 5,8 lyragekrönter Frauenkopf mittig auf vorhanggeöffneter Bühne mit Blick zum Betrachter, 1 Leerseiten, [fehlt [fehlt]] + 1 Seite Vorspann [Innentitelei] + 1 Seite Nachspann [Leerseite]; Kopftitel >Circus Polka / composed for a young elephant<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 2] unterhalb Kopftitel rechtsbündig zentriert >IGOR STRAVINSKY / 1942<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig zentriert >Copyright 1942, by Associated Music Publishers, Inc. / Assigned to Schott & Co., Ltd. London<; Platten-Nummer >A.S. 194219<; Herstellungshinweis S. 9 unterhalb Notenspiegel rechtsbündig als Endevermerk >Printed in England by Augener Ltd., Acton Lane, London, W.4.<) // (1949)

° Mittig auf 0,2 verdickter Trennstrich 5,1 cm waagerecht.

°° Mittig auf 0,1 verdickter Trennstrich 2,3 cm waagerecht.

* Distanzpunkte.

64-7[51] IGOR STRAVINSKY / [°] / Circus Polka / [°] / [Vignette] / Net / ● Piano solo [#]* 5/- / Two pianos, four hands [#]* 10/- / SCHOTT EDITION 10149 / SCHOTT & CO., LTD., LONDON / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC., NEW YORK / Printed in England. // [Innentitelei = Außentitelei] // (Ausgabe mit ungeheftet frei in den Umschlag eingelegtem Notentext 23 x 30,3 (4° [4°]); 9 [8] Seiten + 4 Seiten Umschlag dickeres Papier schwarz auf grünbeige [Außentitelei mit mittig zentrierter Bildvignette 5,1 x 5,8 lyragekrönter Frauenkopf mittig auf vorhanggeöffneter Bühne mit Blick zum Betrachter, 2 Leerseiten, Seite mit verlagseigener Werbung >MUSIC FOR PIANO<** ohne Stand] + 1 Seite Vorspann [Innentitelei] + 1 Seite Nachspann [Leerseite]; Kopftitel >Circus Polka / composed for a young elephant<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 2] unterhalb Kopftitel rechtsbündig zentriert >IGOR STRAVINSKY / 1942<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig zentriert >Copyright 1942, by Associated Music Publishers, Inc. / Assigned to Schott & Co., Ltd. London<; Platten-Nummer >A.S. 194219<; Herstellungshinweis S. 9 unterhalb Notenspiegel rechtsbündig als Endevermerk >Printed in England by Augener Ltd., Acton Lane, London, W.4.<) // [1951]

° Mittig auf 0,2 verdickter Trennstrich 5,1 cm waagerecht.

°° Mittig auf 0,1 verdickter Trennstrich 2,3 cm waagerecht.

* Distanzpunkte.

** Angezeigt werden ohne Spaltenteilung mit Preisangaben Kompositionen von >Paul Hindemith<, >Maurice Ravel<, >Michael Tippett<, >Lennox Berkeley<, sowie Komponistennamen von >FRANCAIX< bis >STANLEY BATES< ohne Werktitel; keine Strawinsky-Nennung.

64-8 IGOR STRAVINSKY / [°] / Circus Polka / [°°] / [Vignette] / Net / Piano solo [#*] 5/- / ● Two pianos, four hands [#*] 10/- / SCHOTT EDITION 10150 / SCHOTT & CO., LTD., LONDON / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC., NEW YORK / Printed in England. // (Ausgabe für zwei Klaviere [nachgeheftet] 23,3 x 30,3 (4°); 12 [12] Seiten + 4 Seiten Umschlag schwarz auf gelbbeige [Außentitelei mit mittenzentrierter Vignette 5,2 x 5,7 Lyragekrönter Frauenkopf mittig auf vorhanggeöffneter Bühne mit Blick zum Betrachter, 3 Leerseiten] ohne Vorspann und ohne Nachspann + eingelegtem 2. Exemplar; Kopftitel >Circus Polka / composed for a young elephant<; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 1 unterhalb Kopftitel rechtsbündig zentriert >IGOR STRAVINSKY / 1942< linksbündig >Arranged for two pianos / by / VICTOR BABIN<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig >Copyright 1943 by Associated Music Publishers, Inc. / Assigned to Schott & Co., Ltd. London.<; Platten-Nummer >A. S. 194225-12<; Herstellungshinweis S. 12 rechtsbündig kursiv als Endevermerk > Printed in England by Angener Ltd., Acton Lane, London, W. 4. <) // (1949)

° Mittig auf 0,2 verdickter Trennstrich 5,1 cm waagerecht.

°° Mittig auf 0,1 verdickter Trennstrich 2,3 cm waagerecht.

* Distanzpunkte

64-9 I. STRAWINSKY° / [Zeichnung] / Circus Polka° / Piano Solo # 2 Pianos 4hds. / Edition Schott 4282 # Edition Schott 4283 // Circus Polka / von / Igor Strawinsky / [Asterisk] / Piano Solo°° Ed. Schott 4282 / 2 Pianos 4 hds.°° Ed. Schott 4283 / B. SCHOTT'S SÖHNE [#*] SCHOTT & Co. Ltd / MAINZ: Weihergarten 5 [#*] London W.1: 48 Great Marlborough Str. / Paris: Editions Max Eschig [#*] New-York: 25 West 45 th Street / 48 Rue de Rome [#*] Associated Music Publishers Inc. / Printed in Germany – Imprimé en Allemagne // (Ausgabe für Klavier zweihändig klammergeheftet 23,1 x 30 (4°); 9 [8] Seiten + 4 Seiten Umschlag hellbraunrot-schwarz auf mittelgelb-beige eckig-gemasert [Außentitelei mit Zeichnung 7,5 x 9,5 peitschenschwingender Dompteur mit aufgerichtetem Elefanten, 2 Leerseiten, Leerseite mit mittenzentrierter schwarz ovaler Verlagsvignette 2,7 x 3,5 Mainzer Rad im Spiegel mit unterseits beidseitig halb umlaufender Schrift >PER MARE / ET TERRAS<] + 1 Seite Vorspann [Innentitelei] + 3 Seiten Nachspann [Seite mit verlagseigener Werbung >AUSGEWÄHLTE / NEUE KLAVIER-MUSIK<** Stand >8<, 2 Leerseiten]; Kopftitel >Circus Polka / komponiert für einen jungen Elefanten<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 2] unterhalb Kopftitel rechtsbündig zentriert >Igor Strawinsky / 1942<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright 1942 by Associated Music Publ. Inc. New York<; Platten-Nummer >B·S·S 37841<; Herstellungshinweis S. 9 rechtsbündig als Endevermerk >Druck u. Verlag von B. Schott's Söhne in Mainz<) // [1951]

° Hellbraunrot-Druck

°° Distanzpunkte

* über vierzeilige runde Trennvignette ø 2 cm Mainzer Rad im Spiegel mit unterseits beidseitig halb umlaufender Schrift >PER MARE / ET TERRAS<.

** Angezeigt werden dreispaltig mit Editionsnummern nach Distanzpunkten Kompositionen von >Albeniz, I.< bis >Weismann, Julius<, an Strawinsky-Werken >Strawinsky, Igor / „L'oiseau de feu“ (Der Feuervogel), / Ballett, daraus einzeln: / Berceuse° 2547 / Ronde des princesses° 2548 / Danse infernale,Berceuse et Finale°° 2378 [° Distanzpunkte; °° ohne Distanzpunkte und mit Wortligatur].

64-10 STRAWINSKY / Circus Polka / for Orchestra | für Orchester / Partitur / Score / [Vignette] / EDITION SCHOTT / 4274 // Circus Polka / composed for a young elephant [°] komponiert für einen jungen Elefanten / for Orchestra [°] für Orchester / by [°] von / Igor Strawinsky / [Asterisk] / Partitur / Score / Orchestral parts on hire – Orchesterstimmen nach Vereinbarung / B. SCHOTT'S SÖHNE · MAINZ / [°°] / Schott & Co., Ltd., London W. 1 [#] Editions Max Eschig, Paris [#] Assoc. Music Publ. Inc., New York / 48 Great Marlborough Street [#] 48 Rue de Rome [#] 25 West 45 th Str. / Printed in Germany – Imprimé en Allemagne // (Taschenpartitur klammergeheftet 15 x 22,8 (8° [gr. 8°]); 32 [32] Seiten + 4 Seiten Umschlag schwarz auf hellgrau gemasert [Außentitelei mit hell orangefarbener ovaler Schott-Vignette 1,9 x 2,5 Mainzer Rad im Spiegel mit beidseitig unterseits halb umlaufender Schrift >PER MARE [#] ET TERRAS<, 2 Leerseiten, Seite mit verlagseigener Werbung >Studien-Partituren<* Stand >45< + Werkangabe >STRAWINSKY [#] CIRCUS POLKA< Seite um 90° nach rechts gedreht seitenunterhalb rechtsseitig] + 2 Seiten Vorspann [Innentitelei, Instrumentenlegende >Instruments< englisch + Spieldauerangabe [4’] englisch] + 2 Seiten Nachspann [Leerseite, Seite mit verlagseigener Werbung >Studien-Partituren<** Stand >105<]; Kopftitel >Circus Polka / composed for a young elephant<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 1] unterhalb Kopftitel rechtsbündig zentriert >IGOR STRAVINSKY / 1942°°°<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright, 1944, by Associated Music Publishers, Inc., New York<; Platten-Nummer B·S·S 38096; Herstellungshinweis S. 32 als rechtsbündig Endevermerk >Druck u. Verlag von B. Schott's Söhne, Mainz<) // (1952)

° Dreizeilig senkrecht durchgehender Trennstrich.

°° Textspaltenbreiter Trennstrich 9,4 cm waagerecht.

°°° Datierung original.

* Angezeigt werden unter der gekasteten Überschrift >Kammermusik< mit Editionsnummern nach Distanzpunkten Kompositionen von >Bach, Joh. Seb.< bis >Windsperger, Lothar<; keine Strawinsky-Nennung. Die Werbeseite enthält rechtsseitig in der oberen Hälfte quergesetzt eine Art von verschobener Rückendeckelbeschriftung >STRAWINSKY CIRCUS POLKA<.

** Angezeigt werden dreispaltig mit Editionsnummern nach Distanzpunkten unter der gekasteten Überschrift >Orchesterwerke< Kompositionen von Albeniz, Isaac< bis >Wunsch, Hermann<, an Strawinsky-Werken >Strawinsky, Igor / Scherzo fantastique° 3501 / Feuerwerk. Brillante / Fantasie° 3464 / Symphonie in C° 3536 / Symphonie°°° in three / movements° 4075 / Der Feuervogel, Suite°° 3467 / Suite I für kl. Orchester°° 3469 / Suite II f. kl. Orchester°° 3470 / Concerto in Es für / Kammer-Orchester° 3527 / Ragtime für elf Instru- / mente° 3468 / Konzert in D für Vio- / line und Orchester° 3504 / Pastorale für Sopran, / Oboe, Englischhorn, / Klarinette und Fagott°° 3399 / Pribaoutki. Scherz- / lieder für mittlere / Stimme u. 8 Instrum.°° 3465 / Wiegenlieder d. Katze / f. tiefe Frauenstimme / und 3 Klarinetten° 3466<; unter der gekasteten Überschrift >Opern und Ballette< Kompositionen von >Falla, Manuel de< bis >Strawinsky, Igor / Die Geschichte vom / Soldaten, gelesen, / gespielt und getanzt° 3428 / Das Kartenspiel, / Ballett° 3511 / Reinecke, Burleske° 3493< [° Distanzpunkte; °° ohne Distanzpunkte; °°° Schreibweise original].


K Cat­a­log: Anno­tated Cat­a­log of Works and Work Edi­tions of Igor Straw­in­sky till 1971, revised version 2014 and ongoing, by Hel­mut Kirch­meyer.
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aus: Situationsgeschichte der Musikkritik und des musikalischen Pressewesens in Deutschland dargestellt vom Ausgange des 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts


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