K063 Konzertante Tänze

english K063 Danses concertantes

K63 Danses concertantes

pour [petit*] orchestre – Danses concertantes for [small*] Orchestra – Konzertante Tänze für [kleines*] Orchester – Danze Concertanti per [piccola*] orchestra

[*] = Autographenfassung, beim Druck entfallen; dasselbe gilt für den Untertitel concerto.

Besetzung: a) Erstausgabe: 1 Flute, 1 Oboe, 1 Clarinet in A and B b , 1 Bassoon, 2 Horns in F, 1 Trumpet in B b , 1 Trombone, Timpani, Strings (6 Violins, 4 Violas, 3 Cellos, 2 Basses [1 Flöte, 1 Oboe, 1 Klarinette in A und B, 1 Fagott, 2 Hörner in F, 1 Trompete in B, 1 Posaune, Pauken, Streicher (6 Violinen, 4 Bratschen, 3 Violoncelli, 2 Kontrabässe); b) Aufführungsanforderungen: große Flöte, Oboe, Klarinette* (A und B), Fagott, 2 Hörner in F, Trompete in B, Posaune, 2 Pauken, 4 Solo-Violinen, Solo-Bratsche, Solo-Violoncello, 6 Violinen** (einschließlich 4 Solo-Violinen), 4 Bratschen** (einschließlich Solo-Bratsche), 3 Violoncelli*** (einschließlich Solo-Violoncello), 2 Kontrabässe****.

* 1 Spieler.

** zweifach geteilt.

*** dreifach geteilt.

**** die Spielerzahl ist mit 24 festgeschrieben; demgegenüber geht die Partituranweisung Ziffer 21 4von einem pizzicato-spielenden Solo-Kontrabass und "den [bogen-spielenden] anderen" ( gli altri ) aus, was möglicherweise auf einem Schreibfehler beruht.

Aufführungspraxis: Strawinskys Nachlassexemplar der Dirigierpartitur (63-1) gibt Einblicke in seine Klangvorstellung. So lässt er bei Ziffer 173 4(Seite 110) die Holzbläser und Hörner forte, die Pauken forte ma non troppo, die Trompeten und Posaunen mezzoforte und die Streicher fortissimo spielen.

Inhalt: Die Danses Concertantes sind ein handlungsloses fünfteiliges choreographisch-konzertmusikalisches Orchesterstück ohne Zwischenpausen mit ballettbezogenen französischen Überschriften (verkürzter 1. Satz) und von Strawinsky schon vom Ansatz her in dieser Doppelfunktion als sowohl Bühnen- wie Konzertwerk angelegt worden.

Aufbau: Die Fünfteiligkeit ergibt sich als Folge der strukturellen Planung. Den Mittelpunkt bildet mit knapp acht Minuten Dauer auch metroarchitektonisch der Variationensatz, umgeben von den beiden Haupt-Sätzen zwei und vier im Charakter von anklingendem ersten Sonatensatz und überschlägig folgendem Adagio im zeitlichen gegenseitigen Gleichgewicht von knapp fünf Minuten. Die kurzen Sätze eins und fünf übernehmen dazu die Funktion von Introduktion und Koda beziehungsweise Vor- und Nachspiel. Die Fünfgliedrigkeit von Canticum Sacrum wird man später symbolisch auf die 5 Kuppeln von San Marco beziehen. Hier ergibt sie sich folgerichtig aus der Werkstruktur. Dabei werden die klassischen Formelemente, wie bei Strawinsky üblich, unentwegt gemischt: Sonate, Suite, Variation schieben sich ineinander. Ausgespart bleiben lediglich Fuge und Imitationstechnik. An dieser Gliederung ist die doppeldeutige Auslegung im Sinne von instrumentalmusikalischer wie choreographischer Betrachtung bemerkenswert, weil Strawinsky die Gestaltung so vorgenommen hat, dass sowohl die absolut-musikalischen wie die angewandt-tänzerischen Begriffe übertragen werden können. Durch diese Doppelgesichtigkeit ist das Stück konzertsaal- und gleichzeitig bühnentauglich. –

Der monothematische Einleitungssatz, aus dem sich einzelne Melodienfragmente herausschälen, übernimmt die Funktion der Introduktion wie die des tänzerischen Einzugs in Laufbewegung und ermöglicht mit eingearbeiteten Episoden auch solistische Vorführung. Der Schlusssatz wiederholt die ersten Ziffern wörtlich, verkürzt aber die Weiterführung und beendet das Gesamtwerk mit einer eigenen Finalkoda. Die Rückerinnerung an die Marschfunktion im Renard drängt sich auf. –

Der choreographische Begriff Pas d'Action für den zweiten Satz ist formtypologisch eine Mischung aus nicht dialektischer Sonatenhauptsatzform und Concerto grosso in einer etwa gleichgewichtigen A-B-A1-Form mit einem bei Ziffer 34 angesiedelten Nebengedanken. Dabei wird blockweise vorgegangen, was für Strawinsky wohl der Anlass war, von Sonate oder Concerto grosso zu sprechen. –

Der Variationensatz als ein Tonspiel für alle möglichen variativen, in Kleinepisoden aufgelösten thematischen Umwandlungen bietet gleichzeitig dem Choreographen Gelegenheit, eine ganze Welt unterschiedlichster Körperbewegungen solistisch oder chorisch zu gestalten: Variation sowohl in musikalischer wie in choreographischer Hinsicht. Gerade Balanchine hat sich von diesen von ihm sofort erkannten Möglichkeiten begeistert gezeigt und sie für seine Choreographie genutzt. –

Der Pas de Deux ist als Grand Pas de Deux gearbeitet und lässt die Entfaltung des männlichen Allegro- und des weiblichen Adagio-Auftritts ebenso zu wie ihre Verbindung miteinander und ihre Verflechtung mit einem imaginären Ballettkorps.

Aufriss

I

Marche Introduction

Viertel = 96 (Ziffer 51 bis Ende Ziffer 23 5)

II

Pas d'Action

(Ziffer 24 bis Ende Ziffer 63)

Con moto Viertel = 104 (Ziffer 24 bis Ende Ziffer 33 5)

Meno mosso Viertel = 80 (Ziffer 34 bis Ende Ziffer 47 3)

Tempo Io Viertel = 104 (Ziffer 48 bis Ende Ziffer 63 4)

III

Thème varié

(Ziffer 63 bis Ende Ziffer 134)

Lento Viertel = 50 (Ziffer 64 bis Ende Ziffer 72 4)

VAR. I

Allegretto Viertel = 152 (Ziffer 73 bis Ende Ziffer 82 5)

Viertel = Achtel [=] Viertel = 76 (Ziffer 83 bis Ende Ziffer 86 5)

Achtel = Viertel = 152 (Ziffer 87 bis Ende Ziffer 89 5)

VAR. II

Scherzando Viertel = 100 (Ziffer 90 bis Ziffer 98 4)

Meno mosso Viertel = 80 (Ziffer 98 5bis Ende Ziffer 101 5)

Tempo Io Viertel = 100 (Ziffer 102 bis Ende Ziffer 105 4)

VAR. III

Andantino Achtel = 104-108 (Ziffer 106 bis Ziffer 118 4)

VAR. IV (Coda)

Tempo giusto punktierte Viertel = 112 (Ziffer 119 bis Ende Ziffer 134 4*)

IV

Pas de Deux

(Ziffer 135 bis Ende Ziffer 166)

Risoluto Viertel = 66 (Ziffer 135 bis Ende Ziffer 139 5)

Più mosso Viertel = 66 (Ziffer 140 bis Ende Ziffer 147 4)

Tempo Io Andante sostenuto Viertel = 54 (Ziffer 148 bis Ende Ziffer 152 3)

Più mosso Viertel = 84 (Ziffer 153 bis Ende Ziffer 162 4)

Achtel = 108 [=] Viertel = 54 Tempo Io (Ziffer 163 bis Ende Ziffer 163 5)

L'istesso tempo, Andante sostenuto (Ziffer 164 bis Ende Ziffer 166 5)

V

Marche - Conclusion

Viertel = 96 (Ziffer 167 bis Ende Ziffer 174 5)

* Ziffer 134 4ist ein Klauseltakt, der gespielt wird, falls man die Komposition an dieser Stelle zu beenden wünscht; soll per attaccare weitergespielt werden, wird er gegen einen Ersatztakt ausgetauscht, der aus einer Generalpause besteht.

Korrekturen / Errata

Dirigierpartitur 63-1

1.) Ziffer 11(S. 1) Violinen, Bratschen, 1./2. Violoncelli: die jeweils letzte [achte] Sechzehntelnote ist mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

2.) Ziffer 11-2(S. 1) Violinen, Bratschen, 1./2. Violoncelli: von Ende 1 1zu Anfang 1 2ist ein decrescendo-Zeichen zu setzen.

3.) Ziffer 13(S. 1) Violinen, Bratschen, 1./2. Violoncelli: die jeweils vierte Sechzehntelnote der ersten Ligatur ist mit einem Akzentzeichen> zu versehen.

4.) Ziffer 21-2(S. 1) Violoncelli, Kontrabässe: es ist taktübergreifend ein >{ m ƒ |stacc< beziehungsweise m ƒ |stacc< einzusetzen.

5.) Ziffer 274(S. 19) Flöte, Klarinette: der Phrasierungsbogen über die letzten drei Taktnoten [Flöte: kd3 zu f3; Klarinette: g2 zu g2] ist zu entfernen und durch einen Phrasierungsbogen über die letzten beiden Taktnoten [Flöte: f2 zu f3; Klarinette: as2 zu g2] zu ersetzen.

6.) Ziffer 28 1(S. 19) Oboe, Klarinette: der Phrasierungsbogen über die drei Sechzehntel-Taktnoten [Oboe: ges1 zu ces2; Klarinette: as2 zu des2] ist zu entfernen und durch einen Phrasierungsbogen über die letzten beiden Taktnoten [Oboe: es1 zu ces2; Klarinette: f2 zu des2] zu ersetzen.

7.) Ziffer 283-5(S. 20) Hörner: 1. Horn: der Phrasierungsbogen von Taktende 28 3fis2 zu Taktende 284 fis2 ist zu entfernen und durch einen Phrasierungsbogen von Taktende 283fis2 zur dritten Achtelnote von 284a1 zu ersetzen; von Taktende 284fis2 zum Taktanfang 285e2 ist ein Phrasierungsbogen anzubringen*; der Phrasierungsbogen über den ersten beiden Taktnoten von 285e2 zu cis2 ist zu entfernen*; zwischen den beiden Hornstimmen vom Taktende 284 fis2 und gis1 ist ein bis zum ersten Notenwert von 285[e2 und a1] reichendes crescendo- Zeichen anzubringen; 2. Horn: der Phrasierungsbogen von der dritten Note von Ziffer 283ais1 zur letzten Note von Ziffer 284 gis1 ist zu entfernen und durch einen Bindebogen von der ersten Note von Ziffer 284a1 zur dritten Taktnote a1 zu ersetzen; zwischen der letzten Taktnote von Ziffer 284gis1 zur ersten Taktnote von Ziffer 285a1 ist ein Phrasierungsbogen anzubringen; die Punktierung der ersten Note von Ziffer 284[Viertel a1] ist aufzuheben und dafür die folgende übergebundene Note [a1] von einer Viertel- in eine Achtelnote zu diminuieren.

8.) Ziffer 552(S. 36) Fagott: die beiden Viertelnoten sind mit einem Phrasierungsbogen zu versehen.

9.) Ziffer 553-4(S. 36) Fagott: von der ersten zur zweiten Viertelnote ist ein Phrasierungsbogen anzubringen, desgleichen vom zweiten [gis] Ton Ziffer 55 3zur ersten punktierten Viertelnote von 553-4, diese Note ist als gis zu lesen.

10.) Ziffer 561(S. 36) Klarinette: die erste Sechzehntelnote ist statt falsch f richtig fis zu lesen.

11.) Ziffer 561(S. 36) Violinen, Bratschen und Violoncelli: die letzten drei der vier Achtel-Ligaturnoten sind mit einem Phrasierungsbogen zu versehen.

12.) Ziffer 561-2 (S. 36): von Ziffer 561zu Ziffer 562ist ein >etc simile< einzutragen.

13.) Ziffer 562(S. 36): vor >simile< ist ein>etc< einzutragen.

14.) Ziffer 571(S. 37) Violinen: die zweite Sechzehntelnote ist statt falsch b1 richtig h1 zu lesen.

15.) Ziffer 593(S. 37) : Violinen: über der ersten Viertelnote ces2 ist ein Akzentzeichen > zu setzen, zur nachfolgenden Achtelnote ces2 ein decrescedo-Zeichen; Bratschen: über der ersten Note fes1 ist ein Akzentzeichen > zu setzen, über die zweite Achtel ein staccato-Punkt und ein decrescendo-Zeichen.

16.) Ziffer 666(S. 43) Bratsche: statt falsch Achtel a1-as1 ist richtig Achtel as1-as1 zu lesen.

17.) Ziffer 681(S. 43) Bratsche: statt falsch Viertel e2 - Achtel f2 ist richtig Viertel e2 - Achtel fis2 zu lesen, das Erniedrigungszeichen vor der nachfolgenden Viertelnote ist zu entfernen.

18.) Ziffer 713(S. 45) Fagott: der Phrasierungsbogen zwischen den Viertelnoten ist zu entfernen.

19.) Ziffer 794(S. 50) Fagott: das ƒ p -Zeichen zur zweiten Taktnote ist zu entfernen und durch ein mp - Zeichen zu ersetzen.

20.) Ziffer 794(S. 50) Posaune: das mp -Zeichen ist zu entfernen und durch ein s ƒ p -Zeichen zu ersetzen.

21.) Ziffer 801(S. 50) Fagott: das ƒ p -Zeichen zur zweiten Taktnote ist zu entfernen und durch ein mp - Zeichen zu ersetzen.

22.) Ziffer 803(S. 50) Trompete: unter der Halben ist ein mp -Zeichen anzubringen; Posaune: Halbe ist mit einem s ƒ p -Zeichen und mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

23.) Ziffer 804(S. 50) Hörner: unter Halbe Akkord ist ein m ƒ-Zeichen anzubringen.

24.) Ziffer 811(S. 50): Trompete: 1. Note nicht lesbar, zweite Note ist mit einem s ƒ p -Zeichen zu versehen; Posaune: die Taktendnote ist mit einem s ƒ p -Zeichen und mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

25.) Ziffer 812(S. 50): Fagott: die letzte Taktnote des Fagotts ist mit einem mp -Zeichen, der letzte Akkord der Hörner mit einem m ƒ-Zeichen zu versehen.

26.) Ziffer 813(S. 50) Hörner, Trompeten: unter den letzten Taktnoten ist ein >poco s ƒ p < einzutragen.

27.) Ziffer 814(S. 51): Hörner, Trompeten: im System ist unter der Halben ein >{ sim< einzutragen, die Posaunenote ist mit einem Akzentzeichen > und einem mp -Zeichen zu versehen.

28.) Ziffer 822(S. 51) Posaunen: die Note ist mit einem Akzentzeichen > und einem mp -Zeichen zu versehen.

29.) Ziffer 863-5(S. 54) Fagotte: über alle drei Takte durchgängig ist ein crescendo-Zeichen anzubringen, alle [fünf] Zweiton-Ligaturen sind jeweils mit einem Phrasierungsbogen auszustatten.

30.) Ziffer 865(S. 54) Hörner: hinter dem m ƒ-Zeichen ist ein > p sub.< einzutragen.

31.) Ziffer 902(S. 57) Fagott: hinter der Viertelnote ist ein decrescendo-Zeichen einzutragen.

32.) Ziffer 903(S. 57) Oboe: über der Achtelligatur ist ein decrescendo-Zeichen einzutragen.

33.) Ziffer 974(S. 61) Violine, Bratschen: der erste Notenwert ist mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

34.) Ziffer 983= 299 (S. 62) Posaune: statt falsch Viertel b - Viertel a ist richtig Achtel b - Sechzehntel b -Sechzehntelpause - Achtel a - Sechzehntel a - Sechzehntelpause zu lesen.

35.) Ziffer 1015(S. 64) Fagott: die dritte Sechzehntelnote der zweiten Ligatur ist statt falsch h1 richtig b1 zu lesen.

36.) Ziffer 1022(S. 65) Fagott: hinter der Viertelnote ist ein decrescendo-Zeichen einzutragen.

37.) Ziffer 1031(S. 65) Fagott: hinter der Viertelnote ist ein decrescendo-Zeichen einzutragen.

38.) Ziffer 1072(S. 68) Flöte [Seitenbeginn]: vor der 1. Taktnote cis1 ist ein aus dem Leeren kommender Phrasierungsbogen einzutragen.

39.) Ziffer 1102(S. 69) Klarinette, Fagott: hinter dem letzten Taktwert ist in der Mitte des Systems ein >sub pp < einzutragen.

40.) Ziffer 1102+3(S. 69) Fagott: der jeweils letzte Sechzehntel-Taktton ist statt falsch g1 richtig gis1 zu lesen.

41.) Ziffer 1103(S. 69) Klarinette, Fagott: hinter dem letzten Taktwert ist in der Mitte des Systems ein >sub pp <, hinter dem zweiten Notenwert ein >{[*] p <, hinter dem letzten ein >sub pp < einzutragen.

42.) Ziffer 1104(S. 69) Klarinette: unter- und oberhalb erstem Notenwert ist ein > p < einzutragen.

43.) Ziffer 1111(S. 69) Klarinette: unter- und oberhalb der Achtelpause ist ein >sub pp <, unter dem nachfolgenden ersten Notenwert ein >{ p < einzutragen.

44.) Ziffer 112 4(S. 71) Klarinette: der letzte Ton der dritten Zweiunddreißigstel-Ligatur ist statt falsch f2 richtig fis2 zu lesen.

45.) Ziffer 1142(S. 69) Violoncello: die zweite Sechzehntelnote ist statt falsch cis als c zu lesen.

46.) Ziffer 1194(S. 74) Posaune: das Betonungszeichen über der ersten Note Viertel g ist zu entfernen und zum nachfolgenden zweiten Taktton ist ein decrescendo-Zeichen einzutragen.

47.) Ziffer 1244-5(S. 78) Hörner, Trompeten, Posaunen: Ende Ziffer 1244bis Anfang Ziffer 1245ist zweimal ein >{ sub p < einzutragen.

48.) Ziffer 1245(S. 68) Fagott: hinter >marc.< ist ein ƒƒ–Zeichen einzutragen.

49.) Ziffer 1253(S. 79) Fagott: am Taktanfang ist ein ƒ–Zeichen, über den akzentuierten ersten beiden Achtelnoten ein senkrechter Betonungsstrich einzutragen, das >dim.< ist in ein >sim.< zu verbessern.

50.) Ziffer 1254(S. 79) Fagott: über den akzentuierten ersten beiden Noten ist ein senkrechter Betonungsstrich einzutragen.

51.) Ziffer 1262(S. 79) Fagott: über den akzentuierten ersten beiden Noten ist ein senkrechter Betonungsstrich einzutragen.

52.) Ziffer 1271-5(S. 80) Hörner, Trompeten: alle [fünf mal zwei] Phrasierungsbögen sind zu entfernen.

53.) Ziffer 1283(S. 81) Oboe: die übergebundene Note ist statt falsch f2 richtig fes2 zu lesen, die letzte Achtelnote f1 erhält ein Auflösungszeichen.

54.) Ziffer 1284+5(S. 81) Hörner, Trompeten: alle [zwei mal zwei] Phrasierungsbögen sind zu entfernen:

55.) Ziffer 1293-4(S. 82) Oboen, Klarinetten, Fagotte: von Taktende Ziffer 1293bis Taktende Ziffer 1294ist ein crescendo-Zeichen mit der Bezeichnung >poco< einzutragen.

56.) Ziffer 1311(S. 83) Hörner, Trompeten, Posaunen: statt > s ƒ< ist > s ƒƒ< zu lesen, zwischen System Hörnern und Trompeten ist ein >{ poco s ƒ< einzutragen.

57.) Ziffer 1314(S. 83) Posaune: das Betonungszeichen [waagerechter Strich] über der ersten Note ges ist zu entfernen, von der ersten zur zweiten Note ist ein decrescendo-Zeichen einzutragen.

58.) Ziffer 1351-2(S. 86) Violinen: in beiden Takten setzt er über die erste Note einen abwärts, über der ersten Note der Zweiunddreißigstel-Ligatur einen aufwärts zeigenden Pfeil, über die punktierte Halbe ein Triangel-Zeichen.

59.) Ziffer 1392(S. 88) Flöte: die 3. Achtel-Ligaturnote b1 soll mit einem geklammerten Erniedrigungszeichen [b] versehen werden.

60.) Ziffer 1414(S. 89) Oboe: vor der ersten Note ist ein > m ƒ< einzutragen.

61.) Ziffer 1442(S. 91) Posaune: die Halbe g ist mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

62.) Ziffer 1443(S. 91) Klarinetten, Fagotte, Trompeten, Posaunen: die Taktendnote ist jeweils mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

63.) Ziffer 1443-4(S. 91) Klarinetten, Fagotte, Trompeten, Posaunen: von der Taktendnote Ziffer 1443 bis zur zweiten Note des folgenden Taktes Ziffer 1444ist ein decrescendo-Zeichen einzutragen.

64.) Ziffer 1445(S. 92): alle Taktendnoten sind mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

65.) Ziffer 145 2(S. 92) Oboe: die Taktendnote ist mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

66.) Ziffer 1452-3(S. 92) Oboe: die Taktendnote von Ziffer 1452ist zur folgenden Note [Ziffer 1453] mit einem decrescendo-Zeichen zu versehen.

67.) Ziffer 1464(S. 92): alle Taktendnoten sind mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

68.) Ziffer 1472(S. 92) Trompete: die Taktendnote ist mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

69.) Ziffer 149 1(S. 93) Flöte: der Phrasierungsbogen von der 1. Note der zweiten Ligatur bis zur Schlussnote der vierten Ligatur (b2 zu e1) ist zu entfernen und durch einen Phrasierungsbogen jeweils für die einzelnen drei Ligaturen zu ersetzen (b2 zu c2, g2 zu b1, c2 zu e1).

70.) Ziffer 1504(S. 93) Flöte: zum Taktbeginn ist ein ƒ-Zeichen einzusetzen.

71.) Ziffer 1523(S. 94) Flöte: von der zweiten Achtelnote aus bis zum Taktende ist ein decrescendo- Zeichen einzutragen.

72) Ziffer 1531bis Ziffer 1571(S. 95-97): diese 17 Takte sind zu wiederholen.

73.) Ziffer 1543(S. 95) Violinen: die letzte Taktnote as2 ist mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

74.) Ziffer 1543-4(S. 95) Violinen: von der letzten Taktnote as2 von Ziffer 1543ist zur übergebundenen ersten Taktnote von Ziffer 1544ein decrescendo-Zeichen anzubringen.

75.) Ziffer 1552(S. 95) Trompeten: vor der Achtelnote ist ein > m ƒ< einzusetzen.

76.) Ziffer 155 4(S. 96) Flöte und Oboe: über der Achtelnote ist ein Akzentzeichen > anzubringen.

77.) Ziffer 1554-5(S. 96) Flöte und Oboe: von der Achtelnote von Ziffer 1554zur übergebundenen ersten Note des folgenden Taktes Ziffer 1555ist ein decrescendo-Zeichen anzubringen.

78.) Ziffer 1564(S. 97) Violine: die übergebundene erste Taktnote ist als ges2 zu lesen.

79.) Ziffer 1571(S. 97) Oboe, Klarinette, Fagott, Violinen [nicht: Bratschen, Violoncelli, Kontrabässe]: ab der zweiten Takthälfte ist ein decrescendo-Zeichen anzubringen.

80.) Ziffer 1603-4(S. 99) Posaune: statt >marc. in m ƒ< ist > marc. in m ƒ & stacc.< zu lesen.

81.) Ziffer 1621(S. 101) Flöte: der viertönige Phrasierungsbogen gis2 zu fis2 ist bis zur fünften Note e3 weiterzuführen, der staccato-Punkt über der vierten Note ist zu entfernen, von der vierten zur fünften Note ist ein crescendo-Zeichen anzubringen.

82.) Ziffer 1621(S. 101) Oboe: der viertönige Phrasierungsbogen h1 zu gis2 ist bis zur fünften Note ais2 weiterzuführen, der staccato-Punkt über der vierten Note ist zu entfernen, von der vierten zur fünften Note ist ein crescendo-Zeichen anzubringen.

83.) Ziffer 1621(S. 101) Fagott: der viertönige Phrasierungsbogen der zweiten Ligatur ais zu gis ist zu entfernen, von der ersten zur zweiten [übergebundenen] Ligaturnote ist ein crescendo- Zeichen anzubringen.

84.) Ziffer 1621(S. 101) Hörner: der untere Phrasierungsbogen der zweiten Ligatur h1 zu fis1 ist zu entfernen, vom drittletzten zum vorletzten [ersten zum zweiten] übergebundenen Ligaturakkord ist ein crescendo-Zeichen anzubringen.

85.) Ziffer 1622(S. 101) Fagott: die letzte Taktnote ist statt falsch fis1 richtig e1 zu lesen.

86.) Ziffer 1624(S. 101): oberhalb der Streicher ist hinter Taktende ein >meno mosso< einzutragen.

87.) Ziffer 1635(S. 102): oberhalb der Streicher ist hinter Taktende die Tempoangabe Achtel = Achtel einzutragen.

88.) Ziffer 1641-2 (S. 103): oberhalb der Streicher ist vor Taktbeginn bis Taktanfang Ziffer 1642 die Tempoangabe Achtel = Achtel einzutragen**.

89.) Ziffer 1681(S. 106) Violinen, Bratschen, 1./2. Violoncelli: für die zweite Takthälfte ist durchgängig ein > p sub.< einzutragen, die jeweils letzte Sechzehnteltaktnote ist mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

90.) Ziffer 1683(S. 106) Violinen, Bratschen, 1./2. Violoncelli: für die zweite Takthälfte ist durchgängig ein > p sub.< einzutragen, die jeweils vierte Sechzehnteltaktnote ist mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

91.) Ziffer 1692(S. 107): die erste Taktnote ist durchgängig mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

92.) Ziffer 1712(S. 108) Hörner, Violinen, Bratschen: auch die erste Taktnote ist durchgängig mit einem Akzentzeichen > zu versehen.

93) Ziffer 1723-4=2-1173 (S. 110) Fagott: Ziffer 1723ist vom Bass- in einen Tenorschlüssel. umzuschlüsseln, Ziffer 1724nach der Achtelnote von einem Tenor- wieder in einen Bassschlüssel rückzuschlüsseln.

94.) Ziffer 1734(S. 110) Kontrabässe: am Taktanfang ist ein ƒƒ-Zeichen einzutragen.

95.) Ziffer 1745(S. 111): durchgängig von der vorletzten (Pauken, Kontrabässe: von der drittletzten) zur letzten Note ist ein crescendo-Zeichen einzutragen, die letzte Note der Pauke ist [ebenfalls] mit einem Markierungskeil zu versehen.

* Blaukorrektur.

** Strawinsky notierte dazu >but always in 4<.

Stil: Die streckenweise parallell zur Symphonie in C entstandenen Danses Concertantes führen die neoklassizistische Schreibweise der ausgehenden französischen Zeit Strawinskys einschließlich ihres Witzes und ihrer Leichtigkeit weiter, ohne erneut Tschaikowsky-Klänge aufzunehmen oder noch von den Einflüssen amerikanischer Unterhaltungsmusik berührt zu werden, die die nächste abstrakte Ballettmusik Ballett-Szenen sowie weitere Kompositionen bis etwa Kriegsende so problematisierte. Die stilistische Nähe zur Sonate für zwei Klaviere ist insbesondere im vierten Satz zu hören. Für die von amerikanischer Seite aufgestellte Behauptung, die Danses Concertantes könnten bis zu einem gewissen Grad sogar als eine Satire auf das Genre des klassischen Balletts gelten (CD-Text), gibt es keinen Beweis. Die Danses Concertantes sind ein ohne kapriziöse Hintergedanken gearbeitetes Identifikationsspiel zwischen Bühnen- und Konzertsaalmusik, und ganz im Gegenteil griff Strawinsky die Traditionen des klassischen Balletts erneut auf, um sie von den Danses Concertantes über die Scènes de Ballet in der kaleidoskopartig angelegten Abstraktion von Agon gipfeln zu lassen. Vom künstlerischen Rangwert her gesehen dürfte Agon die bedeutendste, die Ballett-Szenen die weniger bedeutende der drei abstrakten Ballettkompositionen sein. Strawinsky hatte einen vermutlich am 10. Juli 1922 geschriebenen Brief von Poulenc empfangen, in dem ihm der mit Strawinsky befreundete Komponist von seinen Plänen zu „Les Biches” berichtete.

Widmung: > The music of this work was / composed in honor of the splendid / Janssen Symphony orchestra by / whom it was first performed / under my direction on February / 8th, 1942 in Los Angeles, California / Igor Strawinsky < [Die Musik dieses Werkes war / komponiert zu Ehren des glänzenden / Janssen Symphonie-Orchesters, durch / das sie erstmals aufgeführt wurde / unter meiner Leitung im Februar / dem 8., 1942 in Los Angeles, Kalifornien / Igor Strawinsky].

Dauer: 18' 21"*.

* schon die Skizzen sind mit genauen Sekunden-Angaben versehen.

Entstehungszeit: Anfang 1940 bis Hollywood 13. Januar 1942; die Coda-Variation wurde dem Skizzenbefund nach am 20. August 1941 gearbeitet.

Uraufführung: Die konzertante Uraufführung erfolgte am 8. Februar 1942 in Los Angeles durch das Werner Janssen Symphony Orchestra unter der Leitung von Igor Strawinsky im Rahmen der Werner Janssen Symphonie-Konzerte, die szenische am 10. September 1944 im New York City Center mit den Balletts Russes de Monte Carlo , mit der Ausstattung (Ausführung: E. B. Dunkel Studios) und den Kostümen (Ausführung: Karinska) von Eugene Berman in der Choreographie von George Balanchine.

Bemerkungen: Über die Entstehungsgeschichte der Danses Concertantes ist derzeitig noch wenig bekannt, außer dass es ein Auftragswerk von Werner Janssen war, zu dessen Erfüllung Strawinsky auf frühere Skizzen zurückgriff. Janssen hatte sich in Los Angeles ein eigenes Orchester und eine eigene Symphoniekonzertreihe aufgebaut und einen sehr guten Ruf erworben, etwa wie das Straram-Orchester in Paris, dem es vermutlich vergleichbar war. Janssen spielte auch in der europäischen Geschichte der Neuen Musik eine Rolle. Die Coda-Variation wurde dem Skizzenbefund nach am 20. August 1941 gearbeitet. Aus einem Brief aus Hollywood vom 5. Oktober 1943 an Nabokow geht hervor, dass Wladimir Golschmann, der seit 1931 (bis 1958) Leiter des St. Louis Symphonie Orchestra und mit Strawinsky eng befreundet war, im April die Konzertanten Tänze im letzten Konzert des Museum of Modern Art aufgeführt hat. Strawinsky erhielt in Erinnerung an dieses Konzert einen Bandmitschnitt von einer der Proben, der allerdings qualitativ wenig ergiebig war.

Bedeutung: Mit den Konzertanten Tänzen eröffnete Strawinsky die Reihe seiner handlungslosen, oder wie man sie heute nennt, seiner abstrakten Ballette, was sich spätestens bei Agon sowohl kompositions-konstruktionstechnisch wie geistesgeschichtlich aus der metaphysischen Entwicklung des Komponisten als zwingend begründet herausstellen sollte. Die Konzertanten Tänze sind zunächst nicht mehr als ein selbständiges Instrumentalwerk aus fünf ineinander übergehenden Abschnitten, deren aus der Ballettsprache stammende Titel allerdings den Hinweis auf eine wie auch immer anzulegende Choreographie zu vermitteln scheinen. Beim nächsten Stück dieser Gattung, den Ballett-Szenen , kommt zum ähnlich gebauten Instrumentalwerk eine schon bei der Komposition eingebrachte Choreographie hinzu, die zwar allgemein gehalten ist, aber durch die Art der Instrumentierung der Komposition dem Choreographen die Richtung angibt, die zu verlassen sehr schwierig ist, wie die frühen Versuche der Ashton-Choreographie zeigten. Im Agon schließlich wird die Handlungslosigkeit zum choreographischen Programm und erzwingt nur noch geometrisch abgeleitete Bewegungsabläufe, die vor allem in der Gestaltung durch Balanchine an die Grenze des körperlich überhaupt noch Machbaren führen. Dass sich mit Agon auch der Kreis der Strawinskyschen Ballette schließt, wird fast zum Sinnbild. Wenn es unabhängig vom Sachzwang der eigenen Entwicklung einen vergleichbaren, aber folgenlosen Anstoß gegeben hat, dann durch das Bühnenwerk Les Biches von Francis Poulenc mit seinem hintergründigen Titel (französisch la biche = die Hirschkuh, mit einer zum Nachtleben gehörenden Nebenbedeutung) und seinem abstrakten Inhalt.

Konzert-Arrangement: Die Transkription für zwei Klaviere spielte von Anfang an eine besondere Rolle. Sie wurde nicht von Strawinsky selbst angefertigt, sondern von dem Pianisten Ingolf Dahl. Strawinsky schätzte Dahl sehr hoch ein und bedauerte mit Brief vom 28. Juni 1942 dessen Schwierigkeiten mit dem Verlag, die sich aus irgendwelchen nicht näher bezeichneten Gründen ergeben hatten. Strawinsky pries noch einmal die Vorzüge Dahls. Er sei für die Transkriptions-Arbeit die am besten geeignete Person und habe etliche Proben und der Aufführung der Tänze beigewohnt. Dahls Übertragung wurde mehr als nur eine Klaviertranskription nach einer Orchestervorlage. Die Arbeit gelang ihm pianistisch so gut, dass sich im Verlag die Meinung durchsetzte, dieses Werk für 2 Klaviere nicht nur als Transkription bezeichnen zu sollen, sondern besonders zu charakterisieren. Strawinsky pflichtete sofort bei. Er sah in der Dahlschen Einrichtung ein echtes Repertoire-Stück für Klavier-Duos und wollte alles verhindert wissen, was dazu hätte beitragen können, die Duos von der Aufnahme der Klavierfassung der Danses in ihre Repertoires abzuhalten. Das wäre in erster Linie der Transkriptionsbegriff gewesen, weil der eine nicht originale Arbeit aus zweiter Hand signalisierte. Man wurde sich einig, sie besonders charakterisieren und daher nicht als Transkription bezeichnen zu sollen, um sie auch schon äußerlich als ein echtes Repertoire-Stück für Klavier-Duos auszuweisen. So kam es zu der Unterbezeichnung ‚Konzert-Arrangement’ (>Concert Arrangement<), unter der die für den zweiten Pianisten mit einem zweiten Exemplar ausgestattete amerikanische Urausgabe seit 1944 vertrieben wurde.

Produktion: Die ersten Nachrichten über das Interesse eines Choreographen an dieser Musik gehen auf Strawinskys Briefe vom 10. März 1942 an Vittorio Rieti und vom 19. März 1942 an Ernest Voigt von Associated Music Publishers zurück. Er schildert darin den Besuch von Serge Denham und Leonid Massine, die ihn zu einem Donizetti-Ballett bewegen wollten. Sie hatten einen Pianisten mitgebracht und spielten Strawinsky Fragmente Donizettischer Opernmusik vor. Strawinsky sagte mündlich zu, bat aber, wie bei ihm üblich, um den schriftlichen Vertrag, der aber ausblieb. Bei dieser Gelegenheit war das Gespräch auch auf die gerade uraufgeführten Danses concertantes gekommen, und alle Anwesenden schienen willens gewesen zu sein, das abstrakte Ballett nun auch szenisch uraufzuführen. Die Dinge zerschlugen sich, obwohl, wie ein Brief Strawinskys an Gretl Urban vom 24. August 1945 belegt, das Thema nicht abgeschlossen war. Dann griff Balanchine das Stück auf, doch blieb seine New Yorker Produktion von 1944 möglicherweise kriegsbedingt weitgehend unbeachtet und findet sich auch in größeren Balanchine-Darstellungen nicht registriert. Balanchine hat nach dem Tode Strawinskys am 20. Juni 1972 die Danses concertantes noch einmal, diesmal mit dem New York City Ballet im New York State Theater mit den Solotänzern John Clifford und Linda Yourth und einer zwölfköpfigen Balletttruppe choreographiert, deren Zusammenstellung (wie bei der Uraufführung 8 Damen und 4 Herren) der Agon -Besetzung entsprach.

Fassungen: Strawinsky hatte die Uraufführung 1942 von Danses concertantes aus dem Manuskript beziehungsweise photokopiertem Orchestermaterial dirigiert, er besaß die photokopierte Partitur und den vollständigen Stimmensatz und hatte auch das Copyright auf seinen persönlichen Namen erworben. Trotz brieflicher Hinweise, die auf einen Druck noch im Jahre 1943 schließen lassen, ist wegen der nachträglich im Oktober von Strawinsky vorgenommenen Korrekturen in Verbindung mit dem Copyright-Vermerk 1944 davon auszugehen, dass die amerikanische Orchesterpartitur erst 1944 bei Associated Music Publishers erschien, wobei es erstaunlich sein mag, dass auf dem Höhepunkt des Krieges die Umschlagrückseite das schottsche Verlagsemblem Löwe mit Mainzer Rad in den Pranken und den umlaufenden Schriftzug >Per Mare et Terras< zeigt . Aus dem Schreiben geht hervor, dass Strawinsky auf seine Autorenexemplare wartete, während die Klavierauszugskorrekturen für Ingolf Dahl, wie Strawinsky am Morgen telephonisch von Dahl selbst erfahren hatte, noch ausstanden. Für Dahl regelte sich das Problem bis zum 5. September 1943, während Strawinskys Exemplare immer noch ausstanden. Diese Briefe muten deshalb problematisch an, weil die Partitur zu diesem Zeitpunkt noch nicht endgedruckt gewesen sein konnte; jedenfalls fielen Strawinsky weitere drei unangenehme Druck- oder Schreibfehler auf, die er erst mit Brief vom 27. Oktober 1943 diesmal an Arthur Mendel zu berichtigen bat. Es waren Orchesterpartitur-Korrekturen, keine Korrekturen am Stimmenmaterial. Damit ist aber als sicher anzunehmen, dass die Partitur nicht mehr im Jahre 1943 erschienen sein kann. In den Abrechnungsunterlagen von Associated Music Publishers erscheint die Taschenpartitur erstmals für den Abrechnungszeitraum 1. September 1943 bis 29. Februar 1944, in dem bei einer Auflage von 505 Stück erst 28 Exemplare verkauft, aber 63 frei ausgegeben wurden. Der Vertrag zwischen Strawinsky und Associated Music Publishers trägt das Abschlussdatum 19. Juni 1942. Strawinsky erhielt ein festes Honorar von 500 Dollar und war in der üblichen Weise an den Aufführungseinnahmen und Notenverkäufen beteiligt. Wie in allen Verträgen behielt er sich die Tonträgerrechte vor. Im geschäftlichen Sinne ging die Partitur nicht gut. Man verschenkte mehr als dass man verkaufte. Bis Ende 1946 belief sich die Bilanz auf 73 Kauf- und 106 Freiexemplare. Bis Ende 1950 kamen für Associated Music Publishers 129 Verkäufe und 25 Freistücke hinzu. Mit der Zugängigkeit des europäischen Marktes und der Übernahme der Verlagsrechte durch Schott in Mainz 1946 änderte sich das ein wenig.

Druckaufträge: Schott ließ 1952 die Taschenpartitur in mehrfachen Auflagen und Ausstattungen erscheinen, zuletzt noch im Rahmen seiner Ausgaben-Reihe „Musik des 20. Jahrhunderts“. Er stellte von den Konzertanten Tänzen zu Lebzeiten Strawinskys in 5 Auflagen seit dem ersten Druckauftrag am 2. April 1952 für 500 Stück 2800 Exemplare her (22. Juni 1953: 500, 12. Januar 1961: 300, 30. September 1963: 500, 27. Mai 1970: 1000), nach Strawinskys Tode bis zum Jahrhundert-Ende in weiteren 4 Auflagen einschließlich Überhang- und Verlagsstücken 1635 Exemplare (10. 10. 1978: 500; 29. 5. 1985: 400; 16. 8. 1990: 300 + 12 + 6; 25. 6. 1992: 400 + 11 + 6). Der Mainzer Verlag setzte von Mitte 1956 bis Mitte 1962 etwa 302 und von Mitte 1964 bis Mitte 1969 etwa 362 Partituren ab. Die Zahl der Freiexemplare (20 im Zeitraum 1964-1969) blieb gering. Die Neuauflage, die Schott 1960/61 veranstaltete, beschränkte sich auf 300 Exemplare. Das Orchestermaterial war immer nur leihweise erhältlich. Strawinsky erhielt sein Taschenpartitur-Belegexemplar im April 1952. Das Erscheinungsdatum 1944 für den Dahlschen Klavierauszug (Konzert-Arrangement) ist gesichert, obwohl das Belegexemplar in London erst am 7. Dezember 1960 ankam. Im Jahre 1946 gingen die Bestände des amerikanischen Verlags auf Schott in Mainz über, und Schott ließ 1952 die Taschenpartitur in mehrfachen Auflagen und Ausstattungen erscheinen, zuletzt im Rahmen seiner Ausgaben-Reihe "Musik des 20. Jahrhunderts". Das Orchestermaterial war immer nur leihweise erhältlich. Strawinsky erhielt sein Taschenpartitur-Belegexemplar im April 1952. London hat das Taschenpartitur-Belegexemplar am 25. Februar 1953 erhalten, erschienen ist die Partitur aber bereits 1952.

Historische Aufnahmen: Hollywood Republic Studio 20. Januar 1957 mit dem RCA-Victor-Kammerorchester unter der Leitung von Igor Strawinsky; Hollywood 20. Januar 1967 mit dem Columbia Chamber Orchestra unter der Leitung von Robert Craft.

CD-Edition: XII/2 (Craft-Aufnahme).

Autograph: Die Handschrift der Orchesterpartitur befindet sich in der Stanford Universität in Kalifornien.

Copyright: 1942 durch Igor Strawinsky; 1944 durch Associated Music Publishers, Inc., New York; 1946 Copyright übertragen an B. Schott's Söhne Mainz.

Ausgaben

a) Übersicht

63-1 1944 Dp; Associated Music Publishers New York; 111 S.; A.S. 1944238.

    63-1 Straw ibd. [mit Eintragungen].

63-2 1944 KlA [Dahl]; Associated Music Publishers New York; 56 S.; A.S. 19439-56.

    63-2 Straw ibd. [ohne Eintragungen].

63-3 1952 Tp; Schott Mainz; 111 S.; B·S·S 38095; 4275.

63-4 (1970) Tp [Musik 20. Jh. ]; Schott Mainz; 111 S.; 38095; 4275.

b) Identifikationsmerkmale

63-1 IGOR STRAVINSKY / DANSES CONCERTANTES / for Chamber Orchestra / [*] / [Vignette] / ● Score ° $7.50 / Two pianos, four hands ° $ 3.50 / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC. · NEW YORK / Printed in U. S. A. // IGOR STRAVINSKY / DANSES CONCERTANTES / for Chamber Orchestra / [*] / [Vignette] / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC. · NEW YORK / Printed in U. S. A. // (Dirigierpartitur [nachgeheftet] 22,8 x 30,3 (4° [4°]); 111 [111] Seiten + 4 Seiten Umschlag stärkeres Papier blau auf grün [Außentitelei mit mittenzentrierter Bildvignette lyragekrönter Frauenkopf mittig auf vorhanggeöffneter Bühne mit Blick zum Betrachter 5,2 x 5,7, 2 Leerseiten, Leerseite mit mittenzentrierter ovaler Verlagsvignette blau auf grün 2,5 x 3,6 Löwe mit Mainzer Rad in den Pranken mit ganz umlaufender Schrift >PER MARE< [#] >ET TERRAS<°°] + 4 Seiten Vorspann [Innentitelei, Leerseite, Seite mit Uraufführungslegende handschriftlich in Strichätzung >The music of this work was / composed in honor of the splendid / Janssen Symphony orchestra by / whom it was first performed / under my direction on February / 8 th, 1942, in Los Angeles, California. / Igor Strawinsky<, Leerseite] + 1 Seite Nachspann [Leerseite]; Kopftitel >DANSES CONCERTANTES<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 1] unterhalb unpunktiert römisch gezählter Satzangabe > Marche–Introduction <** rechtsbündig >IGOR STRAVINSKY (1941-1942)<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig >Copyright 1942 by Associated Music Publishers, Inc.<; Platten-Nummer [nur] 1. Notentextseite] >A.S. 194238<; Kompositionsschlussdatierung S. 111 handschriftlich in Strichätzung >Igor Strawinsky / January 13, 1942 / Hollywood<; Endevermerk S. 111 rechtsbündig unterhalb Kompositionsschlussdatierung >M<) // (1944)

° Distanzpunkte.

°° Es ist erstaunlich, dass in der Mitte des Krieges eine amerikanische Ausgabe mit der alten Schott-Vignette „über alle Meere“ erscheint.

* waagerechte Trennlinie 5 cm mittenverdickt.

** Schreibschriftartig dekorativ kursiv.

63-1 Straw

Strawinskys Nachlassexemplar ist auf dem Außentitelumschlag oberhalb >IGOR STRAWINSKY< mit >Igor Strawinsky< signiert, aber nicht datiert. Es enthält Korrekturen, vor allem aber Akzente und Bindebögen.

63-2 IGOR STRAVINSKY / DANSES CONCERTANTES / for Chamber Orchestra / [°] / [Vignette] / Score * $ 7.50 / ● Two pianos, four hands ** $ 3.50 / ASSOCIATED MUSIC PUBLISHERS, INC. · NEW YORK / Printed in U.S.A. // (Klavierauszug für zwei Klaviere klammergeheftet 23,3 x 30,8 (4° [4°] ) mit inliegendem umschlaglosen klammergehefteten zweiten Exemplar 23 x 30,8; 56 [56] Seiten + 4 Seiten Umschlag stärkeres Papier geheftet blau auf grün [Außentitelei mit mittenzentrierter Bildvignette 5 x 5,7 Lyragekrönter Frauenkopf mittig auf vorhanggeöffneter Bühne mit Blick zum Betrachter, 2 Leerseiten, Leerseite mit mittenzentrierter ovaler [Schott]-Vignette blau auf grün 2,5 x 3,7 Löwe mit Mainzer Rad in den Pranken und ganz umlaufender Schrift >* PER MARE ET TERRAS *<]; ohne Vorspann [ohne Innentitelei]; ohne Nachspann; Kopftitel >Danses Concertantes<; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 1 unter unpunktiert römischer Satznummer und neben Satztitel >I / Marche – Introduction< rechtsbündig zentriert >Igor Stravinsky / (1941-1942)<; Bearbeiternennung neben Satznummer und unter Satztitel linksbündig zentriert >Concert Arrangement / for Two Pianos / by Ingolf Dahl<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig >Copyright, 1944, by Associated Music Publishers, Inc. < ; Platten-Nummer >A.S. 19439-56<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite mittig unterhalb Rechtsschutzvorbehalt >Printed in U.S.A.<; ohne Endevermerk S. 56) // [1944]

° sich mittig auf 0,2 cm verdickender Trennstrich 5 cm waagerecht.

* 9 Distanzpunkte.

** 2 Distanzpunkte.

63-2 Straw

Exemplar ohne Eintragungen.

63-3 STRAWINSKY / Danses concertantes / for Chamber Orchestra | für Kammerorchester / Partitur / Score / [Vignette] / EDITION SCHOTT / 4275 // Danses concertantes / for Chamber Orchestra [#*] für Kammerorchester / by [#*] von / Igor Strawinsky / [Asterisk] / Partitur / Score / Orchestral parts on hire – Orchesterstimmen nach Vereinbarung / B. SCHOTT'S SÖHNE /** MAINZ / [°] / Schott & Co., Ltd., London W. 1 [#] Editions Max Eschig, Paris [#] Assoc. Music Publ. Inc., New York / 48 Great Marlborough Street [#] 48 Rue de Rome [#] 25 West 45 th Str. / Printed in Germany – Imprimé en Allemagne // [Rückendeckelbeschriftung:] >STRAWINSKY DANSES CONCERTANTES< // (Taschenpartitur fadengeheftet 0,8 x 15 x 22,9 (8 ° [gr. 8°]); 111 [111] Seiten + 4 Seiten Umschlag stärkeres Papier schwarz auf graugemasert [Außentitelei mit orangenfarben ovaler Verlagsvignette 1,9 x 2,5 Mainzer Rad im Spiegel mit unterseits beidseitig halb umlaufender Schrift >PER MARE< >ET TERRAS<, 3 Leerseiten] + 4 Seiten Vorspann [Innentitelei, Leerseite, Orchesterlegende >Instruments<*** englisch + Spieldauerangabe [20'] englisch, Leerseite] + 1 Seite Nachspann [Seite mit verlagseigener Werbung >Studien-Partituren Orchesterwerke<**** Stand >105<]; Kopftitel >DANSES CONCERTANTES<; Autorenangabe 1. Notentextseite unpaginiert [S. 1] unter Satztitel >I / Marche-Introduction < / rechtsbündig >IGOR SRAVINSKY (1941-1942)<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel mittig >Copyright 1942 by Associated Music Publishers, Inc.<; Platten-Nummer [1. Notentextseite:] >B·S·S 38095 a< [S. 2-104, 110-111:] >B·S·S 38095< [S. 105-109:] >B·S·S 3809<; Kompositionsschlussdatierung S. 111 handschriftlich in Strichätzung zentriert >Igor Strawinsky / January 13, 1942 / Hollywood<; Herstellungshinweis unterhalb Kompositionsschlussdatierung rechtsbündig als Endevermerk >M<) // [1952]

° druckseitenbreiter Trennstrich 9,8 cm waagerecht.

* zweizeilig durchgehender senkrechter Trennstrich.

** Schrägstrich original.

*** mit genauer Angabe der Streicherbesetzung (6 Violinen, 4 Bratschen, 3 Violoncelli, 2 Kontrabässe).

**** Angezeigt werden dreispaltig mit Editionsnummern nach Distanzpunkten unter der gekasteten Rubrik >Orchesterwerke< Kompositionen von >Albeniz, Isaac< bis >Wunsch, Hermann<, an Strawinsky-Werken >Strawinsky, Igor / Scherzo fantastique° 3501 / Feuerwerk. Brillante / Fantasie° 3464 / Symphonie in C° 3536 / Symphonie°°° in three / movements° 4075 / Der Feuervogel, Suite°° 3467 / Suite I für kl. Orchester°° 3469 / Suite II f. kl. Orchester°° 3470 / Concerto in Es für / Kammer-Orchester° 3527 / Ragtime für elf Instru- / mente° 3468 / Konzert in D für Vio- / line und Orchester° 3504 / Pastorale für Sopran, / Oboe, Englischhorn, / Klarinette und Fagott°° 3399 / Pribaoutki. Scherz- / lieder für mittlere / Stimme u. 8 Instrum.°° 3465 / Wiegenlieder d. Katze / f. tiefe Frauenstimme / und 3 Klarinetten° 3466<; unter der gekasteten Rubrik >Opern und Ballette< Kompositionen von >Falla, Manuel de< bis >Strawinsky, Igor / Die Geschichte vom / Soldaten, gelesen, / gespielt und getanzt° 3428 / Das Kartenspiel, / Ballett° 3511 / Reinecke, Burleske° 3493< [° Distanzpunkte; °° ohne Distanzpunkte; °°° Schreibweise original].

63-4[70] Schott / Musik des 20. Jahrhunderts / [°] / Strawinsky / Danses concertantes / for Chamber Orchestra / Danses concertantes / für Kammerorchester / Ed. 4275 / [Vignette] // IGOR STRAWINSKY / Danses concertantes / for Chamber Orchestra / für Kammerorchester / Studien-Partitur / Edition Schott 4275 / B. Schott's Söhne · Mainz / Schott & Co. Ltd. · London / Schott Music Corp. · New York // (Partitur fadengeheftet 19,2 x 27,3 (4° [Lex. 8°]); 111 [111] Seiten + 4 Seiten Umschlag dünner Karton schwarz auf grell gelb [rechtsbündige Außentitelei mit Verlagsvignette 0,7 x 1,2 gelb in schwarz Mainzer Rad im Spiegel ohne Beschriftung], 2 Leerseiten creme-weiß, Seite grell gelb mit verlagseigener Werbung >Schott / Music of the 20 th Century<* + Herstellungshinweis mit Stand und Preisangabe >Printed in Germany< [#] >70 s<] + 4 Seiten Vorspann [rechtsbündige Innentitelei, Satzverzeichnids ohne Überschrift, Orchesterlegende >Orchestra< englisch + Spieldauerangabe [20’] englisch], Leerseite] + 1 Seite Nachspann [Leerseite]; Kopftitel in Verbindung mit Autorenangabe und unpunktiert römischer Satznummer mit Satztitel 1. Notentextseite unpaginiert [S. 1] >Igor Strawinsky / Danses concertantes / I Marche Introduction< rechtsbündig; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel rechtsbündig mit ausgerücktem Copyright-Vermerkzeichen >© 1942 by Associated Music Publishers, Inc. / assigned to B. Schott's Söhne, Mainz, 1946<; Kompositionsschlussdatierung S. 111 handschriftlich in Strichätzung zentriert >Igor Strawinsky / January 13, 1942 / Hollywood<; Platten-Nummer [nur] in Verbindung mit Herstellungshinweis S. 111 rechtsbündig als Endevermerk >Verlag: B. Schott's Söhne, Mainz 38095<**) // [1970]

° seitenbreiter Trennstrich.

* Compositions are advertised with edition numbers from >Wolfgang Fortner< to >Bernd Alois Zimmermann<, amongst these >Igor Strawinsky° [#] Ode. Triptychon für Orchester (1943) [#] Ed. 5942 / [#] Scherzo fantastique [#] Ed. 3501 / [#] Danses concertantes [#] Ed. 4275 / [#] Symphony in three Movements [#] Ed. 4075< and editions of Eulenburg from >Tadeusz Baird< to >Goffredo Petrassi<, Strawinsky not mentioned [° nach links ausgerückt].

** oberhalb der Ziffer 0 findet sich klein der Buchstabe >M< eingedruckt.


K Cat­a­log: Anno­tated Cat­a­log of Works and Work Edi­tions of Igor Straw­in­sky till 1971, revised version 2014 and ongoing, by Hel­mut Kirch­meyer.
© Hel­mut Kirch­meyer. All rights reserved.
https://kcatalog.org and https://kcatalog.net

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